Ironman Wisconsin 2025 – Ergebnisse der DACH-Athleten
- HHT Team

- 7. Sept. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Am Sonntag wurde die Region rund um Madison, Wisconsin wieder zur ganz großen Triathlon-Bühne. Über 2.500 Athleten standen beim IRONMAN 70.3 Wisconsin und beim IRONMAN Wisconsin an der Startlinie. Und wer Madison kennt, weiß: Das ist nicht einfach nur ein Rennen. Das ist ein Erlebnis. Laut, emotional, traditionsreich. Seit 23 Jahren ist Madison Austragungsort dieser Veranstaltung und jedes Jahr liefert die Stadt diese einzigartige Mischung aus Gänsehaut-Atmosphäre und echtem Kampf auf der Strecke.

Ohne Profifeld – volle Altersklassen-Power
Kein Profirennen bedeutet: Heute zählt nur eins, Agegroup-Racing pur. Und wie erwartet war die USA in der Breite brutal stark. Heimvorteil, große Starterzahlen, und ein Publikum, das den Kurs in eine einzige große Party verwandelt. Trotzdem: Die DACH-Athleten haben sich richtig gut verkauft und vorne mitgemischt.
Amerika dominiert, Deutschland glänzt in den Altersklassen
Im DACH-Team war Mirco Fuhrmann, der deutsche Wahl-Amerikaner, ganz klar der Mann des Tages – mit genau der Art von Rennen, die Madison fordert: sauber durchs Wasser, ruhig und konzentriert in den Wechseln, auf dem Rad kontrolliert Druck gemacht und beim Marathon hinten raus nochmal richtig einen draufgesetzt. Platz 10 in der Altersklasse M30–34 und Platz 25 overall. Das ist nicht einfach nur „gut“, das ist ein echtes Statement in einem riesigen Starterfeld.
Direkt dahinter zeigte John Bardenheier aus Hattersheim am Main, dass Konstanz der Schlüssel ist: Platz 6 in der M35–39 und 27 overall, komplett rundes Rennen, richtig stark durchgezogen.
Johannes Kuhn aus Randersacker machte in der M40–44 mit Platz 8 die TopTen klar und jeder weiß: Madison verzeiht nichts, umso mehr Respekt. In der M45–49 lief Juri Plotnikow auf Platz 5 und war damit ganz nah an den ganz großen Plätzen dran. Friedrich Dietz verpasste in der M50–54 das Podium als Vierter hauchdünn, bitter, aber auch ein klares Zeichen: Da geht noch mehr. Und in der M60–64 setzte Arnd Hille mit Platz 10 einen starken Schlusspunkt.
"Madison ist hart, und genau deshalb zählt jeder TopTen-Finish doppelt."
Alle deutschen Finisher beim Ironman Wisconsin
25 – Mirco Fuhrmann | Swim 0:52:57 | T1 0:05:28 | Bike 5:16:39 | T2 0:02:47 | Run 3:23:46 | Finish 9:41:38
27 – John Bardenheier | Swim 1:02:25 | T1 0:07:45 | Bike 4:58:04 | T2 0:03:49 | Run 3:30:34 | Finish 9:42:37
47 – Juri Plotnikow | Swim 1:25:43 | T1 0:07:22 | Bike 5:18:36 | T2 0:05:22 | Run 3:04:41 | Finish 10:01:43
64 – Johannes Kuhn | Swim 1:07:12 | T1 0:08:11 | Bike 5:21:24 | T2 0:02:53 | Run 3:30:21 | Finish 10:10:00
87 – Dennis Forst | Swim 1:05:09 | T1 0:08:14 | Bike 5:18:51 | T2 0:03:16 | Run 3:48:57 | Finish 10:24:27
113 – Friedrich Dietz | Swim 1:08:31 | T1 0:10:07 | Bike 5:33:58 | T2 0:05:05 | Run 3:36:40 | Finish 10:34:21
414 – Arnd Hille | Swim 1:15:33 | T1 0:08:22 | Bike 5:55:11 | T2 0:05:05 | Run 4:57:42 | Finish 12:21:53
650 – Sven Schmid | Swim 1:22:24 | T1 0:12:20 | Bike 6:29:30 | T2 0:07:31 | Run 5:07:42 | Finish 13:19:27
668 – Robin Draeger | Swim 1:19:34 | T1 0:12:28 | Bike 7:25:08 | T2 0:20:05 | Run 4:04:24 | Finish 13:21:39
673 – Matthias Doll | Swim 1:17:49 | T1 0:12:46 | Bike 6:30:18 | T2 0:09:10 | Run 5:12:18 | Finish 13:22:20
1295 – Roman Kaiser | Swim 1:34:32 | T1 0:14:22 | Bike 8:05:31 | T2 0:11:52 | Run 6:37:51 | Finish 16:44:09
Alle österreichischen Finisher beim Ironman Wisconsin
254 – Lukas Neckhaim | Swim 1:24:37 | T1 0:09:18 | Bike 5:48:18 | T2 0:05:35 | Run 4:06:43 | Finish 11:34:31





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