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Tom Hug im Interview

  • Autorenbild: HHT Team
    HHT Team
  • 14. Apr.
  • 10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Apr.

Eine Triathlonkarriere mit Umwegen, Rückschlägen und dem Ziel immer vor Augen.


Tom Hug hat im Triathlon nie den klassischen Weg genommen, sondern sich auf seine eigene Art nach oben gearbeitet. Nach dem schweren Unfall im vergangenen Jahr rückte der Sport jedoch plötzlich in den Hintergrund und es ging erst einmal nur noch um die Rückkehr in den Alltag und die Hoffnung auf ein Comeback. Mit viel Geduld, mentaler Stärke und neuer Motivation hat er sich zurückgekämpft und dabei auch die Freude am Triathlon wiedergefunden. Wie dieser Prozess verlaufen ist und wie seine bisherige Karriere bis dahin aussah, erzählt er uns in diesem Interview.


Tom Hug am Anfang seiner Triathlon Karriere

Tom, wenn man auf deinen Weg schaut, merkt man schnell: Da war schon früh viel Bewegung drin. München, Genf, Bayreuth, Feldhockey auf hohem Niveau und dann irgendwann der Switch zum Triathlon. Seit 2016 bist du in der Szene unterwegs, 2022 dann der Schritt zur Profilizenz für die Schweiz, 2023 für Deutschland. Nimm uns doch mal mit an den Anfang deiner Triathlonreise: Wie kam es damals überhaupt dazu?

Mein Weg zum Triathlon war rückblickend fast schon vorgezeichnet. Ich bin mit meiner Familie früh nach Genf gezogen und habe in meiner Kindheit viele verschiedene Sportarten ausprobiert. Über längere Zeit war Feldhockey meine sportliche Heimat und ich durfte diesen Sport auch auf einem hohen Niveau bis hin zu den Junioren-Nationalmannschaften der Schweiz ausüben. Gleichzeitig habe ich aber schon früh gespürt, dass mir der Ausdauersport besonders liegt. Vor allem bei Laufwettkämpfen habe ich gemerkt, dass dort eine große Stärke von mir liegt.


Trotzdem habe ich den Wechsel zum Triathlon lange hinausgezögert, weil Hockey für mich ein vertrautes Umfeld war. Ich kannte das System, war in einem guten Verein und viele meiner Freunde waren ebenfalls in diesem Sport zu Hause. Aber mit dem Abitur 2016 war für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, diesen Schritt bewusst zu gehen und mich auf den Triathlon einzulassen. Auch, weil er als Individualsport viel besser zu meinen langfristigen Zielen und meinem Lebensweg gepasst hat.


Train Like a Pro

Die ersten Jahre waren dann allerdings sehr herausfordernd. Im Laufen konnte ich zwar gut mithalten, aber gerade das Schwimmen und die Dynamik auf dem Rad haben mir anfangs deutlich gezeigt, wie groß der Unterschied im Triathlon ist. Ich musste mir vieles über mehrere Jahre hart erarbeiten. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass mir vor allem die längeren Distanzen und Non-Drafting-Rennen besonders entgegenkommen. Genau diese Phase hat mir gezeigt, dass eine gute Entwicklung Zeit braucht und dass sich Geduld, harte Arbeit und Vertrauen in den eigenen Weg am Ende auszahlen.



2022 hast du mit deiner Profilizenz für die Schweiz direkt ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und dir beim Tegernsee Triathlon gleich den Sieg über die Olympische Distanz geholt. Was viele aber gar nicht auf dem Schirm haben: Deinen ersten großen Erfolg auf der Mitteldistanz hast du schon ein Jahr früher gefeiert – damals noch als Amateur beim Genève Triathlon. War genau dieses Rennen am Ende der Moment, in dem du gemerkt hast: „Okay, jetzt probiere ich es als Profi“? Und wenn wir schon beim Genève Triathlon sind: Gibt es da vielleicht auch noch eine kleine Botschaft an Alanis Siffert?

Die ersten Erfolge waren für mich ein ganz wichtiger Wendepunkt. Vor allem die Siege beim Tegernsee-Triathlon und beim Genfer Triathlon haben mir viel Vertrauen gegeben und mir gezeigt, dass ich mich sportlich in die richtige Richtung entwickle. Diese Rennen waren für mich der Beweis, dass der Weg in Richtung Profi-Triathlon nicht nur ein Wunsch, sondern tatsächlich realistisch ist.


Besonders der Sieg bei meinem Heimrennen in Genf hat mir sehr viel bedeutet. Dort waren auch starke Schweizer Athleten mit Profilizenz am Start und mich in diesem Feld durchzusetzen, hat mir enorm viel Zuversicht gegeben. Genau solche Momente zeigen einem, dass man das Potenzial hat, den nächsten Schritt wirklich zu gehen.


Eine besondere Erinnerung verbinde ich in diesem Zusammenhang auch mit Alanis Siffert. Ich weiß noch, wie sie damals im Wasser ein unglaublich hohes Tempo angeschlagen hat und ich nur gedacht habe: Wer ist da vorne eigentlich unterwegs? Wenn man heute sieht, wie stark sie sich seitdem entwickelt hat, ist das umso beeindruckender. Ich verfolge ihre Karriere bis heute mit viel Respekt und großem Interesse.



2023 ging’s dann mit der deutschen Profilizenz nahtlos stark weiter. Du hast den Titel beim Ingolstädter Halbmarathon erfolgreich verteidigt, dir Siege bei der Challenge St. Pölten und beim Apfelland Triathlon geholt, wurdest Zweiter beim Trumer Triathlon und hast bei der Ironman 70.3 EM in Tallinn mit Platz zwölf ebenfalls ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Wenn du auf diese Saison zurückblickst: Was hat für dich 2023 den Unterschied gemacht und wann hast du selbst gemerkt, dass du auf diesem Niveau nicht nur mitmischst, sondern ganz vorne dabei bist?

2023 war für mich in vielerlei Hinsicht ein prägendes Jahr. Der Sieg bei der Challenge St. Pölten war dabei sicher einer der prägendsten Momente. Vor dem Rennen sprach fast alles über die etablierten Namen im Feld, über Sebastian Kienle, Nicolas Mann als Titelverteidiger und Lukas Hollaus als heimischen Favoriten. Ich selbst stand kaum im Fokus. Umso größer war für mich die Bedeutung dieses Erfolgs. Ganz oben zu stehen, hat mir nicht nur unglaublich viel Selbstvertrauen gegeben, sondern auch die Gewissheit, dass ich auf hohem Niveau Rennen gewinnen kann.


Natürlich braucht es in so einem Rennen immer auch einen Verlauf, der zu den eigenen Stärken passt. Aber trotzdem war dieser Sieg für mich ein ganz wichtiger Beweis, dass sich die harte Arbeit auszahlt und dass ich auf dem richtigen Weg bin. Gerade mental hat mir das enorm viel Selbstvertrauen für die nächsten Rennen gegeben.


Gleichzeitig war 2023 auch abseits der Wettkämpfe ein großer Schritt nach vorne. Ich habe zum ersten Mal Preisgelder in einer Größenordnung verdient, die für mich wirklich spürbar waren. Mit dem Einstieg ins Omni-Biotic® Powerteam kam zusätzliche Unterstützung dazu, auch in organisatorischer und materieller Hinsicht. Dadurch hat sich vieles ein Stück professioneller angefühlt.


Auch wenn ich damals noch nicht vollständig vom Triathlon leben konnte, war genau diese Entwicklung unglaublich motivierend. Es war das erste Mal, dass ich richtig gespürt habe: Der Aufwand lohnt sich, der Weg ist realistisch und der Traum vom Profisport ist nicht mehr nur eine Vorstellung, sondern etwas, auf das ich konkret hinarbeiten kann.


"Siege sind immer etwas ganz Besonderes, weil sie zeigen, dass an diesem Tag alles zusammengepasst hat."

Tom Haug startet für das Omni-Biotic® Powerteam

2024 hast du dich im Profifeld etabliert. Titel verteidigt beim Apfelland Triathlon und bei der Challenge St. Pölten, Sieg bei der Challenge in Peguera Mallorca, starke zweite Plätze bei der Challenge Walchsee und beim Allgäu Triathlon und bei zwei Ironman 70.3 Rennen das Podium nur ganz knapp verpasst. Wenn du auf diese Saison zurückblickst: Welche Momente nimmst du emotional am meisten mit, die Siege, die ganz knappen Entscheidungen oder vielleicht gerade die Rennen, bei denen noch ein kleines Stück bis ganz nach vorne gefehlt hat?

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir dabei die Erfolge auf Mallorca, in St. Pölten und beim Apfelland-Triathlon. Alle drei Rennen hatten eine großartige Atmosphäre im Zielbereich, was solche Momente noch einmal emotionaler macht. Der Apfelland-Triathlon hat für mich zudem einen besonderen Stellenwert, weil er vom Umfeld meines Hauptsponsors geprägt ist und sich dadurch fast wie ein Heimrennen anfühlt. Entsprechend intensiv war auch die Unterstützung an der Strecke.


Ein ganz spezieller Moment war für mich auch der Sieg bei der Challenge Peguera Mallorca, bei der ich mich im Rennen noch von etwa Platz sieben bis ganz nach vorne arbeiten konnte. Das Überholmanöver auf Platz eins kurz vor dem Ziel war natürlich besonders eindrucksvoll und bleibt unvergessen.


Aber auch andere Ergebnisse haben sich tief eingeprägt. Vor allem der vierte Platz beim Ironman 70.3 Zell am See war für mich ein wichtiges Rennen. Dort habe ich das Podium nur knapp verpasst, lag nur kurz hinter dem späteren 70.3-Weltmeister Jelle Geens und konnte zugleich mehrere starke Profis hinter mir lassen. Außerdem sicherte ich mir dort die Qualifikation für die 70.3-Weltmeisterschaft. Umso bitterer war es, diese später verletzungsbedingt nicht antreten zu können.


Deshalb ist es für mich schwer, ein einzelnes Rennen herauszuheben. Es war vielmehr die Summe vieler besonderer Erlebnisse und starker Ergebnisse, die die Saison 2024 für mich so erfolgreich und unvergesslich gemacht haben.



Wenn du an den Allgäu Triathlon zurückdenkst, kommen sicher direkt wieder einige besondere Erinnerungen hoch. Wie hast du das Rennen damals erlebt und wie groß ist die Chance, dass wir dich schon bald wieder im Allgäu an der Startlinie sehen?

Ja, der Allgäu Triathlon war für mich ganz klar ein absolutes Highlight. Wettertechnisch hatten wir zwar nicht die besten Bedingungen, aber umso beeindruckender war es zu sehen, wie viele Zuschauer trotzdem an die Strecke gekommen sind und uns Athleten an den entscheidenden Hotspots unterstützt haben. Genau diese besondere Atmosphäre macht das Rennen aus.


Deshalb bin ich mir auch sicher, dass ich dorthin noch einmal zurückkehren werde. Für mich war der Allgäu Triathlon schon immer ein Rennen, das auf der persönlichen Wunschliste stand. Gleichzeitig habe ich sportlich noch eine kleine Rechnung offen, nachdem ich mich dort 2024 nur knapp geschlagen geben musste.


Ich komme auf jeden Fall sehr gerne wieder. Dazu tragen auch die vielen bekannten Gesichter am Streckenrand bei, die das Rennen noch einmal persönlicher machen. Entsprechend freue ich mich schon darauf, hoffentlich eher früher als später wieder im Allgäu an der Startlinie zu stehen.


Tom Hug im Ziel

Du hast es vorhin bereits kurz erwähnt: Die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in Marbella, für die du dich qualifiziert hattest, musstest du letztlich verletzungs- und gesundheitsbedingt absagen. Dabei schien alles auf eine außergewöhnliche Saison 2025 hinauszulaufen: mit Trainingslagern in Dénia und auf Gran Canaria, einer klaren Rennplanung mit Stationen in Aix-en-Provence und im Kraichgau, dem Langdistanz-Debüt in Roth und schließlich der 70.3-WM in Marbella als großem Highlight. Doch dann veränderte der Unfall alles. Dabei hast du schwere Verletzungen erlitten, unter anderem mehrere Frakturen am Schienbeinkopf, Verletzungen der umliegenden Bänder sowie ein gebrochenes Schulterblatt. Von einem Moment auf den anderen rückten nicht mehr Wettkämpfe und sportliche Entwicklung in den Fokus, sondern Reha, Geduld und die Ungewissheit, wie es weitergeht. Was hat dieser Einschnitt mit dir gemacht? Körperlich, aber vor allem mental? Und was oder wer hat dir in dieser Zeit die Kraft gegeben, weiter an dich zu glauben?

Ja, leider kam es anders. Mitte Mai, bei einer der letzten Abschlusseinheiten vor meinem ersten Rennen, wurde ich auf dem Radweg frontal von einer Autofahrerin erfasst, die mich offenbar übersehen hatte. Die Folgen waren die bereits genannten schweren Verletzungen.


Natürlich war das ein massiver Rückschlag. Innerhalb einer Sekunde ging es von absoluter Topform zu einem Zustand, in dem plötzlich nichts mehr selbstverständlich war. Die Ärzte haben mir früh gesagt, dass vor allem das betroffene Knie nie wieder ganz so sein wird wie vor dem Unfall. Gleichzeitig waren sie aber zuversichtlich, dass ich mit einer langen und konsequenten Reha in den Profisport zurückkehren kann. Genau das wurde dann auch schnell zu meinem neuen Antrieb.


Die ersten Tage waren körperlich und mental sehr hart. Wenn man sich kaum selbstständig bewegen kann und sogar alltägliche Dinge zur Herausforderung werden, ist das zunächst ein großer Schock. Besonders schwierig war, dass ich zwar Krücken hatte, diese aber wegen meines gebrochenen Schulterblatts nur eingeschränkt nutzen konnte. Trotzdem habe ich relativ schnell versucht, den Blick nach vorne zu richten. Mein neues Ziel war nicht mehr das nächste Rennen, sondern Schritt für Schritt wieder mein bestmögliches Leistungsniveau zu erreichen.


In dieser Zeit hatte ich sehr viel Unterstützung. Besonders durch meine Familie, Freunde und mein medizinisches Umfeld. Meine Freundin, die kurz zuvor ihre Stelle als Unfallchirurgin in Traunstein begonnen hatte, war dabei ein wichtiger Rückhalt. Auch meine Physiotherapeuten haben mich während des gesamten Reha-Prozesses eng begleitet.


So schwer diese Phase auch war: In jeder Verletzung steckt auch ein Lernprozess. Mich hat in der Reha vor allem motiviert, die Fortschritte direkt zu spüren.


Hawaii Qualifikation

"Woche für Woche wieder mehr zu können, hat mir sehr geholfen, positiv zu bleiben."

Nun geht es in die Saison 2026 und damit auch in deine Comeback-Saison. Besonders spannend finden wir, dass du dich in diesem Jahr in Namibia auf dein Comeback vorbereitet hast. Ein Trainingsort, den man im Triathlon nicht alle Tage hört. Deshalb wollen wir natürlich wissen: Wie fit fühlst du dich aktuell, wie gut hast du dich von allem erholt und wie ist die Entscheidung überhaupt auf Namibia gefallen?


Tatsächlich bin ich zum ersten Mal in Namibia, auch wenn der Ort im Triathlon inzwischen längst kein echter Geheimtipp mehr ist. Verbände wie die DTU und andere nationale Verbände nutzen Namibia schon seit einigen Jahren regelmäßig für Trainingslager. Die Bedingungen hier bieten einige klare Vorteile: Zum einen liegt der Trainingsstandort auf knapp 1.800 Metern Höhe, was einen moderaten Höheneffekt mit sich bringt. Für mich ist es das erste Höhentrainingslager überhaupt, und genau deshalb war Namibia ein guter Einstieg, weniger extrem als beispielsweise die Sierra Nevada, aber dennoch mit einem spürbaren Reiz.


Tom Hug

Hinzu kommen die sehr stabilen Wetterbedingungen. Wir hatten hier in den ersten drei Wochen nahezu durchgehend Sonne und Temperaturen um die 30 Grad. Insgesamt waren die Trainingsbedingungen also wirklich sehr gut. Gleichzeitig ist es für mich immer etwas Besonderes, im Rahmen des Sports neue Orte und Kulturen kennenzulernen. Genau das schätze ich am Triathlon sehr, dass er mir die Möglichkeit gibt, neue Länder zu bereisen und dabei meinen Sport auszuüben.


Meine Vorbereitung war zuletzt leider etwas wechselhaft, mit Krankheiten im Winter und kleineren Eingriffen, die mich im Training zurückgeworfen haben. Umso wichtiger ist es jetzt, wieder Konstanz reinzubekommen. Das ist mir in den vergangenen zwei Wochen gut gelungen, und ich spüre, dass es dann auch schnell wieder aufwärts geht.


Trotzdem würde ich sagen, dass ich aktuell noch ein Stück von meiner absoluten Topform entfernt bin, also von dem Niveau, das ich für meine Rennen anstrebe. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass inzwischen wieder eine gute Grundlage da ist, auf der ich in den kommenden Wochen weiter aufbauen kann.


Trainingscamps auf Lanzarote

Mit Blick auf die aktuelle Saison stellt sich natürlich die Frage: Möchtest du erst einmal wieder ins Wettkampfgeschehen hineinfinden und deinen aktuellen Stand ausloten oder willst du direkt wieder voll angreifen? Und bei welchen Rennen dürfen wir dich dieses Jahr an der Startlinie erwarten?

Vor den ersten Rennen möchte ich mir bewusst noch nicht zu viel Druck machen. Auch wenn die Trainingsleistungen zuletzt in die richtige Richtung gehen, ist ein Wettkampf noch einmal etwas ganz anderes. Zudem wird die Konkurrenz von Jahr zu Jahr stärker, sodass man bei den meisten Rennen nur in absoluter Topform ganz vorne mitmischen kann. Genau deshalb fällt es mir aktuell noch schwer, meine momentane Leistungsfähigkeit realistisch einzuordnen, solange ich noch keinen ersten Wettkampf absolviert habe.


Außerdem kann ich aktuell noch nicht genau einschätzen, wie belastbar mein Knie unter Rennbedingungen wirklich ist. Schwimmen und Radfahren gehen schon wieder gut, beim Laufen bin ich aber weiterhin vorsichtig. Deshalb ist auch meine Rennplanung noch offen: Mein Langdistanz-Debüt würde ich gern in diesem Jahr geben, Klagenfurt wäre dabei ein sehr reizvoller Start. Österreichische Rennen haben mir in der Vergangenheit ja immer gut gelegen. Ob mein Knie bis dahin aber wirklich belastbar genug ist, bleibt aktuell noch offen.


Ein Rennen, das sehr wahrscheinlich fest eingeplant ist, ist der Apfelland-Triathlon im Mai, den ich bereits zweimal gewinnen konnte und bei dem ich natürlich gerne erneut erfolgreich an den Start gehen würde. Abgesehen davon gibt es derzeit aber noch keinen finalen Rennplan. Ich hoffe, dass sich in den kommenden Wochen ein klareres Bild ergeben wird.


Vielen lieben Dank für das Interview, Tom! Das ganze Team von Hannes Hawaii Tours wünscht dir eine erfolgreiche Vorbereitung und ein starkes Comeback. Wir behalten deinen Weg natürlich weiter gespannt im Blick und würden uns riesig freuen, dich schon bald wieder beim Allgäu Triathlon oder in einem unserer Trainingscamps zu sehen.



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