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Ironman Penghu 2026 – Alle Ergebnisse der europäischen Athleten

  • Autorenbild: HHT Team
    HHT Team
  • 17. Apr.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Apr.


Der IRONMAN Penghu 2026 führte die Athletinnen und Athleten an einen der außergewöhnlichsten Schauplätze im Rennkalender. Die Inselgruppe in der Taiwanstraße, bestehend aus rund 90 Inseln, bot eine beeindruckende Kulisse aus rauer Natur, offenen Küstenstraßen und traditionellen Dörfern.


Die Strecke selbst hatte es in sich: flach, schnell und mit ständigem Wind, der den Rennverlauf unberechenbar machte und echte Ausdauer verlangte. Dazu kam ein tropisches Klima mit Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit, das fast schon Kona-Feeling aufkommen ließ. Ein Rennen, das nicht nur sportlich fordert, sondern auch landschaftlich und kulturell in Erinnerung bleibt.



Nadja Wachter gewinnt ihre Altersklasse


Beim IRONMAN Penghu lieferte Nadja Wachter ein echtes Top-Rennen ab und sicherte sich souverän den Sieg in ihrer Altersklasse F45–49. Mit 1:00:53 Stunden im Wasser, 5:49:26 Stunden auf dem Rad und einem starken Marathon in 4:37:30 finishte sie nach 11:38:08 Stunden. Damit kämpfte sie sich bis auf Platz 8 bei den Frauen nach vorne und belegte Rang 97 im Gesamtklassement – ein Auftritt, der ihre internationale Konkurrenzfähigkeit eindrucksvoll unterstreicht.


Qualifikation in der Tasche

Nils Taeger verpasst das Podium knapp


Nils Taeger verpasste in seiner Altersklasse das Podium nur knapp, zeigte aber ein richtig starkes Rennen. Mit 1:03:40 im Schwimmen, 5:15:03 auf dem Rad und 3:38:31 im Marathon stand am Ende eine Gesamtzeit von 10:03:46 Stunden. Das bedeutete Rang 4 in der AK M35–39 sowie Platz 16 gesamt und ebenfalls Rang 16 bei den Männern – ein Rennen, bei dem nicht viel zum ganz großen Wurf gefehlt hat.


Starke Leistung von Valentin Moos und Torsten Deuter


Valentin Moos und Torsten Deuter komplettierten die deutschen Ergebnisse in Penghu mit soliden Finishes auf der Langdistanz. Moos brachte sein Rennen nach 1:22:21 im Wasser, 5:40:02 auf dem Rad und 5:07:57 im Marathon in 12:22:12 Stunden ins Ziel und belegte damit Rang 10 in der AK M25–29. Auch Deuter zeigte Durchhaltevermögen: Mit 1:10:44 im Schwimmen, 6:01:14 auf dem Rad und 5:16:15 beim Laufen finishte er nach 12:41:32 Stunden und sicherte sich Rang 19 in der AK M55–59. Zwei Rennen, die zeigen, wie viel Ausdauer und Kampfgeist auf dieser Strecke gefragt sind.


Die Ergebnisse der deutschen Athleten beim IRONMAN Penghu 2026

16 Nils Taeger – Swim 1:03:40 | T1 0:04:04 | Bike 5:15:03 | T2 0:02:28 | Run 3:38:31 | Finish 10:03:46

97 Nadja Wachter – Swim 1:00:53 | T1 0:05:49 | Bike 5:49:26 | T2 0:04:31 | Run 4:37:30 | Finish 11:38:08

163 Valentin Moos – Swim 1:22:21 | T1 0:05:36 | Bike 5:40:02 | T2 0:06:16 | Run 5:07:57 | Finish 12:22:12

193 Torsten Deuter – Swim 1:10:44 | T1 0:07:39 | Bike 6:01:14 | T2 0:05:41 | Run 5:16:15 | Finish 12:41:32


Kona Slot

Europas Agegroup-Frauen prägen das Rennen in Penghu

Die europäischen Agegrouperinnen haben beim IRONMAN Penghu richtig abgeliefert und dem Rennen klar ihren Stempel aufgedrückt. In der AK F25–29 setzte sich die Britin Jodie Crisp durch und machte vor allem auf der Laufstrecke den Unterschied: Mit 1:07:10 im Schwimmen, 6:03:18 auf dem Rad und einem Marathon in 4:14:36 brachte sie das Rennen in 11:33:26 Stunden nach Hause. Die Französin Margot Maziere folgte mit deutlichem Abstand – trotz ähnlicher Schwimm- und Radzeiten konnte sie auf dem Laufkurs nicht mehr gegenhalten und finishte in 12:32:43 Stunden.


Noch klarer wurde es an der Spitze des gesamten Frauenfeldes: Die Belgierin Mathilde Hanuise dominierte das Rennen von vorne bis hinten und holte sich nicht nur den Sieg in der AK F35–39, sondern gleich den Gesamtsieg. Mit 0:58:10 im Wasser, 5:33:57 auf dem Rad und einem starken 3:25:38-Marathon stoppte die Uhr bei 10:06:16 Stunden – eine Ansage auf dieser Strecke. In derselben Altersklasse zeigte auch die Italienerin Francesca Cavallini ein solides Rennen und belegte mit 12:06:40 Stunden Rang 6, nachdem sie mit 1:19:03 im Schwimmen, 6:10:53 auf dem Rad und 4:28:05 im Marathon konstant durch den Tag kam.


Abgerundet wurde das starke europäische Abschneiden von der Britin Victoria Hill, die sich in der AK F50–54 den Sieg holte. Mit 1:13:26 im Wasser, 5:59:09 auf dem Rad und 3:54:23 im Marathon finishte sie nach 11:18:07 Stunden und schob sich damit bis auf Rang 6 bei den Frauen nach vorne. Ein Auftritt, der zeigt: Europa war in Penghu bei den Agegroup-Damen klar tonangebend.


Kona Ready

Europas Agegroup-Männer liefern in Penghu auf allen Ebenen ab

Die europäischen Agegroup-Männer haben beim IRONMAN Penghu ein starkes Gesamtbild abgegeben und in vielen Altersklassen vorne mitgemischt. In der AK M18–24 setzte sich der Däne Valdemar Cornelius Kold mit einem richtig starken Rennen auf Rang 2. Mit 1:07:28 im Schwimmen, 5:40:55 auf dem Rad und 3:48:51 im Marathon finishte er nach 10:47:23 Stunden und schob sich bis auf Platz 44 gesamt nach vorne. Dahinter verpasste der Brite James Nutting das Podium nur knapp – 12:49:07 Stunden (1:11:08 / 6:48:00 / 4:35:03) bedeuteten Rang 4. Antoni Dopadko aus Polen komplettierte die europäische Präsenz in dieser AK mit Platz 6 und einer Zielzeit von 13:57:55 Stunden.


In der AK M25–29 zeigte der Franzose Clément Simon ein echtes Top-Rennen und holte sich Platz 2. Mit 1:02:05 im Wasser, 5:06:00 auf dem Rad und 3:29:58 im Marathon kam er nach 9:44:55 Stunden ins Ziel und belegte damit Rang 8 gesamt – ganz vorne im Feld. Auch in der AK M30–34 wurde es eng: Jirí Wallerer aus Tschechien verpasste mit 10:24:18 Stunden (1:05:37 / 5:23:46 / 3:46:44) das Podium nur knapp und wurde starker Vierter.


Richtig Tempo war dann in der AK M35–39 angesagt: Der Italiener Carlo Benetti dominierte seine Altersklasse und gewann in 9:20:50 Stunden – inklusive Platz 2 im Gesamtklassement. Dahinter zeigte der Spanier Sergio Rodriguez Sanchez mit 9:53:50 Stunden eine starke Performance auf Rang 3, während Kamil Aleksander Styla aus Polen mit 10:44:23 Stunden Platz 6 belegte.


In der AK M40–44 lieferte Silvio Gambacci aus Italien ein solides Rennen ab und finishte nach 10:40:49 Stunden auf Rang 8. Noch weiter nach vorne ging es für Sérgio Dias aus Portugal in der AK M45–49: Mit 9:22:14 Stunden (0:58:04 / 4:53:15 / 3:24:05) gewann er seine Altersklasse souverän und wurde sogar Gesamt-Dritter – eine absolute Top-Leistung.


Auch in den höheren Altersklassen war Europa präsent: Guy Dru Drury aus Großbritannien kam in der AK M55–59 mit 11:54:16 Stunden auf Rang 10. In der AK M65–69 sicherte sich der Belgier Phil Saussus mit 12:09:21 Stunden Platz 2, während Ronald Sivertsen aus Norwegen mit 13:36:55 Stunden Rang 5 belegte. Ein Auftritt, der zeigt: Egal welche Altersklasse – die europäischen Agegrouper waren in Penghu definitiv vorne mit dabei.



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