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Ironman Leeds 2026 – Alle Ergebnisse der DACH-Athleten

Autorenbild: HHT Team
HHT Team
18. Aug.
7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Sept.

Der IRONMAN Leeds am 16. August 2026 stand schon vor dem Start vor einer besonderen Herausforderung. Wegen durch die Hitze begünstigter giftiger Algen im Waterloo Lake musste das Schwimmen gestrichen werden. Statt der klassischen Langdistanz wurde das Rennen deshalb als Bike and Run ausgetragen: zuerst 180 Kilometer Radfahren, anschließend der Marathon.



Und gerade auf dem Rad zeigte Yorkshire seinen ganzen Charakter. Insgesamt 2.574 Höhenmeter warteten auf die Athleten, die Strecke führte unter anderem vorbei an Harewood House, dem Eccup Stausee und dem Golden Acre Park. Besonders die mehrfach zu fahrende Black Hill Road verlangte den Teilnehmern einiges ab.


Auch der abschließende Marathon durch den Roundhay Park blieb hügelig und fordernd. Zahlreiche Zuschauer, Live Musik und DJs sorgten entlang der Strecke für Stimmung und trieben die Athleten Richtung Ziel.


Quali in der Tasche

DACH-Athleten trotzen Yorkshire und überzeugen beim Ironman Leeds 2026


Profis standen in Leeds nicht am Start. Dafür sorgten starke Altersklassen Athleten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei diesem ungewöhnlichen Bike and Run Rennen für bemerkenswerte Leistungen.


Anna Knill kämpft verpasst knapp die Top Ten


Für Anna Knill aus der Schweiz begann der lange Tag in Leeds direkt auf dem Rad. Die Schweizerin bewältigte die anspruchsvollen 180 Kilometer durch Yorkshire in 6:32:35 Stunden und wechselte nach 5:27 Minuten auf die Laufstrecke. Dort lagen noch einmal 42,2 Kilometer vor ihr. Knill kämpfte sich in 4:53:53 Stunden durch den Marathon und erreichte nach 11:31:56 Stunden das Ziel. Damit belegte sie einen starken elften Platz in der F25–29, wurde 47. Frau und 503. im Gesamtklassement.


Marina Andresen beißt sich durch Yorkshire


Auch Marina Andresen aus der Schweiz stellte sich der ungewöhnlichen Herausforderung von Leeds. Für die schwere Radstrecke benötigte sie 7:46:12 Stunden, ehe sie nach 9:13 Minuten in der Wechselzone auf den Marathon ging. Dort bewies Andresen noch einmal enorme Ausdauer und brachte die abschließenden 42,2 Kilometer in 5:17:27 Stunden hinter sich. Nach 13:12:52 Stunden war der Kampf geschafft. Platz 19 in der F30–34 und Rang 108 bei den Frauen standen am Ende für sie zu Buche.


Trainingslager Fuerteventura

Barbara Rieger gewinnt beim Ironman Leeds 2026


Eine der herausragenden Leistungen des Tages zeigte Barbara Rieger. Bereits auf den 180 Radkilometern setzte sie mit 5:56:10 Stunden ein dickes Ausrufezeichen. Gerade einmal 2:53 Minuten benötigte sie für den Wechsel, bevor sie sich auf den Marathon machte. Und auch dort ließ sie nicht nach. In 3:36:48 Stunden absolvierte Rieger die 42,2 Kilometer und stoppte die Uhr nach insgesamt 9:35:51 Stunden. Das bedeutete nicht weniger als den Sieg in der F40–44. Gleichzeitig wurde sie hervorragende Vierte bei den Frauen und belegte Rang 78 im gesamten Feld. Eine außergewöhnliche Vorstellung auf einem außergewöhnlich schweren Kurs.


Sara Bund läuft auf das Podium


Sara Bund durfte sich in Leeds ebenfalls über einen Podiumsplatz freuen. Auf dem Rad arbeitete sie sich in 6:49:24 Stunden durch die Hügel Yorkshires. Nach einem schnellen Wechsel von 4:42 Minuten begann der Marathon. Bund bewies auf den letzten 42,2 Kilometern noch einmal große Ausdauer und erreichte nach 4:06:29 Stunden Laufzeit das Ziel. Ihre Gesamtzeit von 11:00:35 Stunden brachte ihr den hervorragenden dritten Platz in der F45–49. Zudem wurde sie 28. Frau des Tages.


Marta Riek mit starkem vierten Platz


Auch Marta Riek gehörte zu den stärksten Athletinnen ihrer Altersklasse. Sie absolvierte die schwierigen 180 Kilometer auf dem Rad in 7:31:16 Stunden und benötigte anschließend 5:46 Minuten für den Wechsel. Auf der Laufstrecke bewies sie Durchhaltevermögen. Nach weiteren 4:20:21 Stunden auf den Beinen erreichte Riek das Ziel in 11:57:24 Stunden. Damit verpasste sie das Podium nur knapp und belegte einen starken vierten Platz in der F55–59 sowie Rang 58 bei den Frauen.


Kristiane Prescha überzeugt mit Platz sieben

Kristiane Prescha stellte sich in derselben Altersklasse ebenfalls der Herausforderung. Nach 7:59:54 Stunden auf dem Rad und einem Wechsel von 6:23 Minuten wartete der Marathon. Diesen brachte Prescha in 4:59:41 Stunden ins Ziel. Nach insgesamt 13:05:58 Stunden durfte sie sich über Platz sieben in der F55–59 freuen. Ein weiteres starkes Top Ten Ergebnis.


Gratulation

Starke Auftritte von Leonhard Zolberg, Fritz Conradts und Emil Becker


Für Leonhard Zolberg wurde der Ironman Leeds zu einem langen Ausdauertag. Die 180 Radkilometer absolvierte er in 6:57:05 Stunden, ehe er nach 5:37 Minuten in der Wechselzone auf die Laufstrecke ging. Für den Marathon benötigte er 5:04:11 Stunden. Nach 12:06:53 Stunden erreichte er als 77. der M18–24 das Ziel.


Fritz Conradts folgte wenig später. Er meisterte den fordernden Radkurs in 6:46:19 Stunden und lieferte mit 3:17 Minuten einen schnellen Wechsel ab. Der Marathon wurde anschließend zur großen Bewährungsprobe. Conradts kämpfte sich in 5:43:24 Stunden bis ins Ziel und beendete seinen Tag nach 12:32:59 Stunden auf Platz 88 seiner Altersklasse.


Für Emil Becker wurde Leeds schließlich zu einem echten Ausdauerkampf. Nach 8:28:07 Stunden auf dem Rad folgten 11:29 Minuten in der Wechselzone. Noch lagen 42,2 Kilometer vor ihm. Becker gab nicht auf, kämpfte sich in 6:17:38 Stunden durch den Marathon und erreichte nach 14:57:14 Stunden den Zielbogen. Rang 125 in der M18–24 spielte in diesem Moment nur noch eine Nebenrolle. Entscheidend war das Finish nach einem langen Tag in Yorkshire.


Jacob Henderson überzeugt mit starkem Marathon


Jacob Henderson aus Österreich zeigte eine der stärkeren Leistungen des deutschsprachigen Feldes. Die schwierigen 180 Radkilometer absolvierte er in 6:13:16 Stunden. Nach einem Wechsel von 6:32 Minuten begann seine Aufholjagd auf der Laufstrecke. Henderson lief den Marathon in hervorragenden 4:29:52 Stunden und erreichte nach 10:49:41 Stunden das Ziel. Damit belegte er Rang 56 in der M25–29, Rang 277 bei den Männern und Platz 299 im gesamten Feld.


Langer Renntag für Jonas Paul Schützendorf in Leeds

Jonas Paul Schützendorf musste deutlich länger kämpfen. Nach 7:27:53 Stunden auf dem Rad und 6:23 Minuten in der Wechselzone machte er sich auf den Marathon. Dort stellte er sich einem weiteren langen Abschnitt und brachte die 42,2 Kilometer in 5:55:31 Stunden hinter sich. Seine Gesamtzeit: 13:29:47 Stunden. Damit wurde Schützendorf 143. der M25–29.


Fabian Weißenberger und Bastian Güttler weit vorne


In der M35–39 lieferten sich Fabian Weißenberger und Bastian Güttler zwei der besten DACH Leistungen des gesamten Rennens. Weißenberger legte auf dem Rad mit 5:37:46 Stunden den Grundstein für einen außergewöhnlich starken Tag. Nach 5:45 Minuten Wechselzeit setzte er sein Rennen mit einem beeindruckenden Marathon fort. 3:26:25 Stunden benötigte er für die 42,2 Kilometer und erreichte nach 9:09:57 Stunden das Ziel. Damit wurde er hervorragender Zwölfter seiner Altersklasse, 46. Mann und sogar 48. im Gesamtklassement.


Nur wenige Minuten dahinter folgte Güttler. Seine Radzeit von 5:45:21 Stunden brachte ihn ebenfalls in eine ausgezeichnete Ausgangsposition. Mit nur 3:34 Minuten war sein Wechsel besonders schnell. Anschließend folgte ein starker Marathon in 3:25:35 Stunden. Nach insgesamt 9:14:30 Stunden lief Güttler als 13. der M35–39, 50. Mann und 52. der Gesamtwertung ins Ziel. Zwei nahezu gleich starke Vorstellungen und zwei Ergebnisse weit vorne im Gesamtfeld.


Mateo Rodriguez zieht bis zum Finish durch


Mateo Rodriguez aus der Schweiz erlebte in Leeds einen langen Arbeitstag. Auf der schweren Radstrecke investierte er 7:41:43 Stunden. Nach einem schnellen Wechsel von 5:09 Minuten begann der Marathon.

Dort fand Rodriguez noch einmal einen guten Rhythmus und lief die 42,2 Kilometer in 4:39:33 Stunden. Nach insgesamt 12:26:25 Stunden erreichte er das Ziel als 88. der M40–44 und 759. des gesamten Rennens.


Trainingslager Lanzarote

Pierre Vocat mit starkem Lauf


Auch Pierre Vocat aus der Schweiz stellte sich den Anstiegen und Abfahrten Yorkshires. Für die 180 Kilometer benötigte er 6:52:12 Stunden. Nach 6:16 Minuten Wechselzeit ging es auf den Marathon. Hier konnte Vocat noch einmal seine Ausdauer ausspielen. Mit 4:29:29 Stunden zeigte er einen soliden Marathon und brachte seinen IRONMAN Leeds nach 11:27:57 Stunden zu Ende. Damit belegte er Platz 37 in der M45–49, Rang 437 bei den Männern und Platz 482 insgesamt.


Pablo Kreis beweist Ausdauer bis zum Ziel


Für Pablo Kreis aus der Schweiz wurde Leeds zu einer echten Kraftprobe. 7:18:26 Stunden verbrachte er auf dem Rad, bevor er nach 6:30 Minuten in der Wechselzone die Laufschuhe schnürte. Auf dem Marathon bewies Kreis noch einmal Kampfgeist und absolvierte die 42,2 Kilometer in 4:49:15 Stunden. Nach insgesamt 12:14:10 Stunden war sein langer Tag beendet. Er wurde 53. der M50–54, 639. Mann und 707. im gesamten Feld.


Stefan Riek trotzt einem langen Renntag


Stefan Riek musste tief in die Reserven greifen. Nach 7:15:25 Stunden auf der anspruchsvollen Radstrecke benötigte er 11:50 Minuten für den Wechsel. Anschließend begann ein Marathon, bei dem Durchhaltevermögen wichtiger wurde als jede Zwischenzeit. Riek hielt durch und absolvierte die 42,2 Kilometer in 5:38:42 Stunden. Nach 13:05:57 Stunden erreichte er das Ziel und durfte sich über einen respektablen 14. Platz in der M60–64 freuen.


Der Ironman Leeds 2026 war durch die Absage des Schwimmens anders als geplant. Leichter wurde er dadurch keineswegs. Die schweren 180 Kilometer durch Yorkshire und der anschließende hügelige Marathon verlangten den Altersklassen Athleten alles ab. Barbara Riegers Altersklassensieg, Sara Bunds Podiumsplatz sowie die starken Zeiten von Fabian Weißenberger und Bastian Güttler gehörten zu den sportlichen Höhepunkten aus DACH Sicht. Doch auch hinter diesen Spitzenresultaten standen zahlreiche Geschichten von Ausdauer, Kampfgeist und dem Willen, diesen außergewöhnlichen Renntag bis zum Zielbogen durchzuziehen.


Road to Kona

Alle Ergebnisse der Athleten aus Deutschland beim Ironman Leeds 2026

48 Fabian Weißenberger (DE) – Swim - | T1 - | Bike 5:37:46 | T2 0:05:45 | Run 3:26:25 | Finish 9:09:57

52 Bastian Güttler (DE) – Swim - | T1 - | Bike 5:45:21 | T2 0:03:34 | Run 3:25:35 | Finish 9:14:30

78 Barbara Rieger (DE) – Swim - | T1 - | Bike 5:56:10 | T2 0:02:53 | Run 3:36:48 | Finish 9:35:51

299 Jacob Henderson (AT)– Swim - | T1 - | Bike 6:13:16 | T2 0:06:32 | Run 4:29:52 | Finish 10:49:41

343 Sara Bund (DE) – Swim - | T1 - | Bike 6:49:24 | T2 0:04:42 | Run 4:06:29 | Finish 11:00:35

482 Pierre Vocat (CH) – Swim - | T1 - | Bike 6:52:12 | T2 0:06:16 | Run 4:29:29 | Finish 11:27:57

503 Anna Knill (CH) – Swim - | T1 - | Bike 6:32:35 | T2 0:05:27 | Run 4:53:53 | Finish 11:31:56

627 Marta Riek (DE) – Swim - | T1 - | Bike 7:31:16 | T2 0:05:46 | Run 4:20:21 | Finish 11:57:24

676 Leonhard Zolberg (DE) – Swim - | T1 - | Bike 6:57:05 | T2 0:05:37 | Run 5:04:11 | Finish 12:06:53

707 Pablo Kreis (CH) – Swim - | T1 - | Bike 7:18:26 | T2 0:06:30 | Run 4:49:15 | Finish 12:14:10

759 Mateo Rodriguez (CH) – Swim - | T1 - | Bike 7:41:43 | T2 0:05:09 | Run 4:39:33 | Finish 12:26:25

787 Fritz Conradts (DE) – Swim - | T1 - | Bike 6:46:19 | T2 0:03:17 | Run 5:43:24 | Finish 12:32:59

900 Stefan Riek (DE) – Swim - | T1 - | Bike 7:15:25 | T2 0:11:50 | Run 5:38:42 | Finish 13:05:57

901 Kristiane Prescha (DE) – Swim - | T1 - | Bike 7:59:54 | T2 0:06:23 | Run 4:59:41 | Finish 13:05:58

924 Marina Andresen (CH) – Swim - | T1 - | Bike 7:46:12 | T2 0:09:13 | Run 5:17:27 | Finish 13:12:52

965 Jonas Paul Schützendorf (DE) – Swim - | T1 - | Bike 7:27:53 | T2 0:06:23 | Run 5:55:31 | Finish 13:29:47

1108 Emil Becker (DE) – Swim - | T1 - | Bike 8:28:07 | T2 0:11:29 | Run 6:17:38 | Finish 14:57:14

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