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Ironman Wales 2026 – Alle Ergebnisse der DACH-Athleten

Autorenbild: HHT Team
HHT Team
16. Sept.
12 Min. Lesezeit

Der Ironman Wales 2026 fand am 13. September 2026 in Tenby statt, einem charmanten Küstenstädtchen in Pembrokeshire an der walisischen Küste. Weltberühmte Zuschauerunterstützung und epische Strecken machen dieses Rennen zu einem, aus dem Legenden gemacht sind. Tenby trägt nicht umsonst den Beinamen „Eisenstadt": Wer hier startet, verlässt dieses einzigartige, einladende und ganz besondere Reiseziel als Freund. Am Renntag erwachte die Stadt vollständig zum Leben.


Den Auftakt machte die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke über zwei Runden, die am berühmten North Beach startete, ein atemberaubendes Sonnenaufgangsschwimmen im Küstenort Tenby. Der unglaubliche Andrang entlang der langen Anlauframpe in Richtung Wechselzone machte diesen Moment für jeden Athleten zu einer einmaligen Angelegenheit.


Anschließend wartete die 180,2 Kilometer lange Radstrecke über zwei Schleifen. Der Kurs führte die Athleten wildromantisch entlang der Küste und durch die malerische Landschaft des Pembrokeshire Coast National Park, vorbei an zahlreichen Burgen und bekannten Sehenswürdigkeiten – hier wurde einer der Harry-Potter-Filme gedreht.


Zum Abschluss folgte der Marathon. Die 42,2 Kilometer lange Laufstrecke bestand aus vier Runden und führte mitten durch das Stadtzentrum von Tenby. Entlang der mittelalterlichen Stadtmauern und der malerischen Strandpromenade säumten Zehntausende Zuschauer den Kurs und trieben die Athleten bis ins Ziel. Ein Erlebnis, das man gesehen haben muss, um es zu glauben.



Die Legende von Tenby


Der Ironman Wales gilt als eines der härtesten Rennen im Kalender, und in diesem Jahr zeigte der Drache sein wildestes Gesicht. Tenby empfing die Profis grau und nass, und der Regen blieb bis zum letzten Finisher. In der Bucht vor North Beach zog eine spürbare Strömung an den Schwimmern. Danach warteten über 2500 Höhenmeter auf dem Rad und ein Marathon mit mehr als 500 weiteren Höhenmetern. Kein Ort für Zauderer. Ein Ort für Legenden.


Trainingslager Fuerteventura

Merle Brunnée – Weltmeisterin mit gebrochenen Flügeln und ungebrochenem Willen


Ihre Geschichte beginnt nicht in Wales, sondern eine Woche zuvor in der Schweiz. Beim Powerman Zofingen krönte sich die 32-Jährige zur Duathlon-Weltmeisterin über die Langdistanz, zum fünften Mal insgesamt und zum vierten Mal in Folge. Doch ein Unfall in derselben Woche hinterließ Spuren: Mit Schulterproblemen und einer Prellung stand sie in Tenby an der Startlinie.


Die See war nicht ihr Freund. Nach 1:11:07 Stunden stieg sie aus dem Wasser, weit hinter der Spitze. Doch auf dem Rad erwachte die Duathletin in ihr. 5:40:54 Stunden, die drittschnellste Radzeit der Frauen, dazu ein Blitzwechsel in 2:51 Minuten. Als sie die Laufschuhe schnürte, trennten sie noch knapp sieben Minuten von Platz drei.


Dann begann die Jagd. Vier Runden durch die mittelalterlichen Mauern, vorbei an zehntausenden Zuschauern im Regen. Mit 3:11:27 Stunden lief Brunnée den zweitschnellsten Marathon im Frauenfeld und nahm Riccoboni Minute um Minute ab, insgesamt 6:24 Minuten. Am Ende fehlten nur 20 Sekunden. Rang vier, dazu Platz 45 im gesamten Feld der Männer und Frauen.


Die in Heidelberg lebende Ärztin nahm es mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Dass ich es ins Ziel geschafft habe, ist auf jeden Fall ein Sieg für mich." Die Knappheit schmerze trotzdem, gab sie zu, und das Rennen selbst nannte sie spektakulär.


Nikki Bartlett – die unantastbare Herrscherin


Über allen thronte an diesem Tag die Lokalmatadorin. Nikki Bartlett gewann den Ironman Wales zum zweiten Mal, in 9:45:37 Stunden. Sie ließ niemandem eine Chance: schnellste Schwimmzeit (1:01:51), schnellste Radzeit (5:29:00), schnellster Marathon (3:03:59). Hinter ihr erreichten Diede Diederiks in 10:07:15 Stunden und Léa Riccoboni in 10:14:08 Stunden das Ziel. Bartlett und Diederiks lösten die beiden Tickets zur Weltmeisterschaft 2027.


Maja Indermühle – die Schweizerin, die dem Sturm trotzte

Aus den Bergen der Schweiz an die raue Küste von Wales: Maja Indermühle stellte sich allen drei Elementen mit stoischer Entschlossenheit. 1:11:13 Stunden in der See, 5:53:07 Stunden über die walisischen Hügel und ein Marathon in 3:46:15 Stunden brachten sie nach 11:04:41 Stunden als Siebte ins Ziel und ins Preisgeld.


Alle Ergebnisse der Pro Damen beim Ironman Wales 2026

  1. Nikki Bartlett – Swim 1:01:51 | T1 0:07:35 | Bike 5:29:00 | T2 0:03:11 | Run 3:03:59 | Finish 9:45:37

  2. Diede Diederiks – Swim 1:03:14 | T1 0:07:40 | Bike 5:31:40 | T2 0:03:12 | Run 3:21:29 | Finish 10:07:15

  3. Léa Riccoboni – Swim 1:03:40 | T1 0:07:52 | Bike 5:41:34 | T2 0:03:10 | Run 3:17:51 | Finish 10:14:08

  4. Merle Brunnée – Swim 1:11:07 | T1 0:08:10 | Bike 5:40:54 | T2 0:02:50 | Run 3:11:27 | Finish 10:14:28

  5. Mimi Carlton – Swim 1:07:59 | T1 0:08:09 | Bike 5:44:22 | T2 0:02:30 | Run 3:14:36 | Finish 10:17:37

  6. Joanna Wright – Swim 1:07:58 | T1 0:07:27 | Bike 5:45:00 | T2 0:02:33 | Run 3:28:22 | Finish 10:31:20

  7. Maja Indermühle – Swim 1:11:13 | T1 0:08:20 | Bike 5:53:07 | T2 0:05:46 | Run 3:46:15 | Finish 11:04:41

  8. Sonia Tomegros Regalado – Swim 1:11:49 | T1 0:08:48 | Bike 6:09:13 | T2 0:04:25 | Run 3:33:23 | Finish 11:07:39

  9. Dee Allen – Swim 1:07:48 | T1 0:08:19 | Bike 6:41:12 | T2 0:03:00 | Run 3:21:20 | Finish 11:21:39


Trainingslager Lanzarote

Henrik Goesch – endlich der ganz große Sieg


Bei den Männern endete für Henrik Goesch eine lange Wartezeit. Nach mehreren dritten Plätzen auf der Langdistanz holte der Finne in 8:31:31 Stunden seinen ersten Sieg über die volle Distanz. Ein komplettes Rennen: 49:09 Minuten im Wasser, 4:52:44 Stunden auf dem Rad und der zweitschnellste Marathon des Tages in 2:41:11 Stunden.


Die Verfolger kamen gefährlich nah. Michiel Stockman aus Belgien lief mit 2:38:56 Stunden den schnellsten Marathon und wurde in 8:33:49 Stunden Zweiter. Mitch Wismans aus den Niederlanden zeigte mit 4:47:55 Stunden die stärksten Beine auf dem Rad und wurde in 8:34:43 Stunden Dritter. Goesch und Stockman sicherten sich die beiden WM-Slots für 2027.


Marc Eggeling – Deutschlands Speerspitze


Den deutschen Männern voran stürmte Marc Eggeling. Er schwamm 50:51 Minuten, bezwang die Radstrecke in 4:59:00 Stunden und damit unter der magischen Fünf-Stunden-Grenze und lief den Marathon in 2:54:28 Stunden. Nach 8:53:56 Stunden erreichte er als Neunter das Ziel, als bester Deutscher und mit Preisgeld in der Tasche.


Stahl gegen Größer – das Regenduell in Wales

Das dramatischste deutsche Kapitel des Tages spielte sich um Platz 15 ab. Vincent Größer war auf dem Rad der Stärkere, 5:02:30 Stunden, und verließ die zweite Wechselzone knapp fünf Minuten vor Lukas Stahl. Doch auf der Laufstrecke drehte Stahl das Duell. Mit 2:54:08 Stunden war er 5:26 Minuten schneller als Größer, holte ihn ein, zog vorbei und rettete 36 Sekunden ins Ziel. Stahl wurde in 9:07:26 Stunden Fünfzehnter, Größer in 9:08:02 Stunden Sechzehnter. Zwei Deutsche, ein Duell, ein Finish für die Geschichtsbücher von Tenby.


Alle Ergebnisse der Pro Herren beim Ironman Wales 2026

  1. Henrik Goesch – Swim 0:49:09 | T1 0:06:23 | Bike 4:52:44 | T2 0:02:04 | Run 2:41:11 | Finish 8:31:31

  2. Michiel Stockman – Swim 0:54:51 | T1 0:06:50 | Bike 4:50:57 | T2 0:02:14 | Run 2:38:56 | Finish 8:33:49

  3. Mitch Wismans – Swim 0:50:42 | T1 0:06:57 | Bike 4:47:55 | T2 0:02:37 | Run 2:46:31 | Finish 8:34:43

  4. Matthieu Bolzer – Swim 0:52:04 | T1 0:06:33 | Bike 4:53:49 | T2 0:02:03 | Run 2:42:59 | Finish 8:37:28

  5. Kristian Grue – Swim 0:52:05 | T1 0:06:29 | Bike 4:54:19 | T2 0:02:06 | Run 2:49:15 | Finish 8:44:14

  6. Thomas Navarro – Swim 0:56:27 | T1 0:06:25 | Bike 4:56:25 | T2 0:02:51 | Run 2:44:44 | Finish 8:46:51

  7. Justin Riele – Swim 0:49:06 | T1 0:07:16 | Bike 4:54:28 | T2 0:02:22 | Run 2:56:24 | Finish 8:49:36

  8. Will Grace – Swim 0:52:20 | T1 0:07:12 | Bike 5:03:27 | T2 0:02:34 | Run 2:47:17 | Finish 8:52:50

  9. Marc Eggeling – Swim 0:50:51 | T1 0:07:10 | Bike 4:59:00 | T2 0:02:27 | Run 2:54:28 | Finish 8:53:56

  10. Matthew Collins – Swim 0:49:12 | T1 0:07:05 | Bike 5:06:01 | T2 0:03:02 | Run 2:50:06 | Finish 8:55:26

  11. Finn Arentz – Swim 0:52:12 | T1 0:06:55 | Bike 5:10:54 | T2 0:02:20 | Run 2:43:13 | Finish 8:55:34

  12. Justin Metzler – Swim 0:52:01 | T1 0:07:51 | Bike 5:03:00 | T2 0:02:39 | Run 2:54:30 | Finish 9:00:00

  13. Zack Cooper – Swim 1:00:42 | T1 0:07:38 | Bike 4:55:31 | T2 0:02:22 | Run 2:57:27 | Finish 9:03:40

  14. Dorian Muller – Swim 0:52:16 | T1 0:06:17 | Bike 4:59:09 | T2 0:02:48 | Run 3:04:53 | Finish 9:05:23

  15. Lukas Stahl – Swim 0:54:33 | T1 0:07:05 | Bike 5:08:42 | T2 0:02:59 | Run 2:54:08 | Finish 9:07:26

  16. Vincent Größer – Swim 0:56:26 | T1 0:06:57 | Bike 5:02:30 | T2 0:02:36 | Run 2:59:34 | Finish 9:08:02

  17. Florent Lefebvre – Swim 0:53:46 | T1 0:06:29 | Bike 5:06:15 | T2 0:02:49 | Run 3:02:52 | Finish 9:12:10

  18. Ole-Bernard Fuskevåg – Swim 0:52:15 | T1 0:07:14 | Bike 5:10:42 | T2 0:02:42 | Run 3:03:06 | Finish 9:16:00

  19. Liam Lloyd – Swim 0:52:29 | T1 0:07:10 | Bike 4:54:34 | T2 0:02:18 | Run 3:26:11 | Finish 9:22:42

  20. Julen Díez Rodríguez – Swim 0:56:34 | T1 0:06:52 | Bike 5:13:05 | T2 0:03:06 | Run 3:05:49 | Finish 9:25:24

  21. Ben Goodfellow – Swim 0:51:46 | T1 0:06:49 | Bike 5:08:13 | T2 0:03:45 | Run 3:18:27 | Finish 9:29:00

  22. Fraser Minnican – Swim 0:48:13 | T1 0:07:22 | Bike 5:23:14 | T2 0:03:28 | Run 3:10:39 | Finish 9:32:56

  23. Lewis Eccleston – Swim 0:57:34 | T1 0:07:32 | Bike 5:13:32 | T2 0:03:28 | Run 3:12:07 | Finish 9:34:13

  24. Robin Hermann – Swim 0:55:39 | T1 0:07:30 | Bike 5:01:47 | T2 0:06:55 | Run 3:26:21 | Finish 9:38:12

  25. Eyal Weinstein – Swim 0:51:47 | T1 0:06:48 | Bike 5:28:42 | T2 0:02:32 | Run 3:21:02 | Finish 9:50:51

  26. Jack Hindle – Swim 0:51:58 | T1 0:07:14 | Bike 5:03:59 | T2 0:03:33 | Run 3:44:12 | Finish 9:50:55

  27. Dan Elliot – Swim 1:00:21 | T1 0:07:52 | Bike 5:29:38 | T2 0:03:25 | Run 3:18:01 | Finish 9:59:18

  28. Nick Baldwin – Swim 1:02:35 | T1 0:08:39 | Bike 6:36:45 | T2 0:03:12 | Run 3:19:33 | Finish 11:10:44

  29. Ben Hill – Swim 0:51:52 | T1 0:06:33 | Bike 7:44:04 | T2 0:06:00 | Run 2:52:52 | Finish 11:41:21


Quali in der Tasche

Die Heldengeschichten der Agegrouper beim Ironman Wales 2026


Tamara Engel stürmt aufs Podium


Als die Brandung sie nach 1:17:48 Stunden freigab, begann Tamara Engels Feldzug beim Ironman Wales 2026 erst richtig. 6:46:14 Stunden trotzte sie auf dem Rad Regen, Wind und den berüchtigten Rampen von Saundersfoot. Dann kam der Marathon und mit ihm ihre schärfste Waffe: 3:50:44 Stunden durch die Mauern von Tenby. Nach 12:07:59 Stunden stand sie als Dritte ihrer Altersklasse F25–29 auf dem Podium und als 17. aller Frauen. Die beste DACH-Athletin des Tages.


Katharina Voelkel – die Königin der Wellen


Keine DACH-Frau war beim Ironman Wales 2026 im Wasser schneller: Mit 1:07:01 Stunden entstieg Katharina Voelkel der Bucht wie eine Heldin aus der walisischen Sage. Auf dem Rad kämpfte sie sich in 6:41:13 Stunden durch das Hügelland, ehe sie den Marathon in 4:11:49 Stunden bezwang. 12:18:57 Stunden, Platz vier der F35–39 und Rang 21 der Frauenwertung – nur ein Wimpernschlag vom Podest entfernt.


Road to Kona

Tobias Speckmann – der junge Wolf


Der Jüngste im DACH-Rudel zeigte keine Furcht vor dem Drachen beim Ironman Wales 2026. Nach 1:14:36 Stunden im Wasser ließ Tobias Speckmann auf dem Rad mit 6:02:19 Stunden die Muskeln spielen und lief den Marathon in 3:46:31 Stunden. Mit 11:24:09 Stunden eroberte er Platz fünf seiner Altersklasse M18–24. Ein Versprechen für die Zukunft.


Benjamin Isinger bleibt in Wales unter zwölf Stunden


In der dicht besetzten M25–29 kämpfte Benjamin Isinger ein Rennen voller Beharrlichkeit. Er schwamm 1:14:37 Stunden, flog mit 9:05 Minuten durch die schnellste T1 aller DACH-Starter, bezwang die Radstrecke in 6:36:03 Stunden und trug sich mit einem Marathon von 3:53:09 Stunden ins Ziel. 11:57:24 Stunden. Unter zwölf Stunden in Wales, das ist eine Ansage.


Paul Wolf – der schnellste Mann der DACH-Region


Was für ein Tag für Paul Wolf. 1:08:00 Stunden im Wasser, 5:48:31 Stunden auf dem Rad und dann entfesselte er den schnellsten Marathon aller DACH-Athleten: 3:17:19 Stunden durch die engen Gassen der Altstadt. Auch die T2 absolvierte er in nur 2:51 Minuten, schneller als jeder andere aus der DACH-Region. Nach 10:26:08 Stunden war er beim Ironman Wales 2026 der schnellste Finisher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, Elfter der M30–34 und 52. im Gesamtfeld.


Janik Ortanderl – Herrscher über die Bucht

Kein DACH-Athlet bezwang das Meer in Wales schneller: 1:04:23 Stunden benötigte Janik Ortanderl für die 3,8 Kilometer. Mit 6:16:33 Stunden auf dem Rad und einem starken Marathon in 3:27:51 Stunden kämpfte er sich in 11:01:53 Stunden auf Rang 15 seiner Altersklasse M30–34 und knackte beinahe die Elf-Stunden-Marke.


Paul Ainedter – Österreichs unbeugsamer Krieger

Der einzige Österreicher im Feld bewies, dass eine Langdistanz vor allem eines ist: ein Kampf mit sich selbst. Nach 1:29:47 Stunden Schwimmen stellte er sich 8:15:50 Stunden lang den walisischen Hügeln, ehe er den Marathon in 5:16:33 Stunden zu Ende brachte. Nach 15:29:28 Stunden hörte auch er die magischen Worte: „You are an Ironman!"


Julian Schepp läuft in Wales nach vorne


Nach 1:31:50 Stunden im Wasser zeigte Julian Schepp, was in ihm steckt. Mit 5:56:25 Stunden fuhr er einen der stärksten Radsplits der DACH-Starter und legte mit 3:29:29 Stunden beim Marathon nach. 11:13:23 Stunden bedeuteten Platz 16 der M35–39. Eine furiose Aufholjagd.


Mike Lüthi – Schweizer Präzision in Wales

Wie ein Uhrwerk spulte Mike Lüthi sein Rennen ab: 1:16:27 Stunden Schwimmen, 6:09:52 Stunden Rad und ein Marathon knapp unter vier Stunden in 3:59:48 Stunden. Mit 11:39:54 Stunden belegte er Platz 32 seiner Altersklasse M35–39 beim Ironman Wales 2026.


Adrian Müller kämpft bis zum letzten Meter


Als Adrian Müller nach 1:31:21 Stunden aus der aufgewühlten Bucht von Tenby stieg, lag der längste Teil seiner Reise noch vor ihm. 6:50:15 Stunden lang stellte er sich auf dem Rad den gnadenlosen Anstiegen Pembrokeshires, Kurve um Kurve, Hügel um Hügel. Dann wartete der letzte Gegner: der Marathon durch die Mauern der Altstadt. In 5:25:07 Stunden rang er auch ihn nieder, angetrieben von den tobenden Zuschauern an der Strecke. Nach 14:17:54 Stunden erreichte er als 140. seiner Altersklasse M40–44 das Ziel. Der Drache war besiegt.


Platz 2 für Colin Ramp beim Ironman Wales 2026


Er war der Mann auf dem Rad. Mit 5:36:47 Stunden fuhr Colin Ramp den schnellsten Bikesplit aller DACH-Athleten beim Ironman Wales 2026 – über Strecken, auf denen andere nur ums Überleben kämpften. Zuvor hatte er das Wasser bereits in 1:08:22 Stunden bezwungen, danach lief er den Marathon in 3:34:00 Stunden. Nach 10:32:44 Stunden stand er als Zweiter der M45–49 auf dem Podium und als 59. im Gesamtfeld. Nur 6:36 Minuten hinter Paul Wolf als zweitschnellster DACH-Athlet.


Stefan Truog – Top Five mit eiserner Konstanz

Direkt dahinter der zweite Schweizer Paukenschlag in der M45–49: Stefan Truog kam nach 1:22:09 Stunden aus dem Wasser und schoss mit 5:44:18 Stunden auf dem Rad ins Vorderfeld. Mit einem Marathon in 3:38:42 Stunden blieb er in 10:59:22 Stunden unter der Elf-Stunden-Marke und sicherte sich Platz fünf in Wales.


Mario Schreuer bezwingt das Hügelland

Mario Schreuer schwamm 1:24:51 Stunden, kämpfte sich in 6:34:07 Stunden über die Radstrecke und lief den Marathon in 4:28:44 Stunden. Nach 12:49:55 Stunden erreichte er als 44. seiner Altersklasse M45–49 das Ziel.


Sascha Kranen – Kämpferherz bis zur letzten Meile

Nach 1:22:17 Stunden im Wasser ging Sascha Kranen auf eine lange Reise: 7:29:53 Stunden auf dem Rad, dann ein Marathon in 5:15:28 Stunden. Nach 14:34:58 Stunden war auch sein Kampf gegen den Drachen gewonnen.


Dirk Löwer – der Löwe von Tenby gewinnt in Wales


Sein Name war Programm. Dirk Löwer schwamm 1:20:06 Stunden, fuhr ein kraftvolles Radrennen in 6:07:11 Stunden und brüllte sich mit einem Marathon in 3:48:10 Stunden zum Sieg. Nach 11:31:04 Stunden stand fest: Altersklassensieg in der M55–59!


Wolfgang Schmatz siegt in Wales


Die vielleicht epischste Leistung des Tages lieferte Wolfgang Schmatz. Mit 1:11:30 Stunden Schwimmen, 6:06:12 Stunden auf dem Rad und einem Marathon in 3:49:33 Stunden erreichte er nach 11:20:33 Stunden das Ziel – als Sieger der M60–64 und 114. im gesamten Feld. Damit ließ er Hunderte deutlich jüngere Athleten hinter sich.


Ralf Battenfeld – Top Ten für die Schweiz

In derselben Altersklasse schlug sich Ralf Battenfeld in die Top Ten. Nach 1:22:56 Stunden im Wasser bezwang er die Radstrecke in 6:52:21 Stunden und den Marathon in 4:36:28 Stunden. 13:17:34 Stunden bedeuteten Platz acht der M60–64.


Gratulation

Alle Ergebnisse der Athleten aus Deutschland beim Ironman Wales 2026

9 Marc Eggeling – Swim 0:50:51 | T1 0:07:10 | Bike 4:59:00 | T2 0:02:27 | Run 2:54:28 | Finish 8:53:56

15 Lukas Stahl – Swim 0:54:33 | T1 0:07:05 | Bike 5:08:42 | T2 0:02:59 | Run 2:54:08 | Finish 9:07:26

16 Vincent Größer – Swim 0:56:26 | T1 0:06:57 | Bike 5:02:30 | T2 0:02:36 | Run 2:59:34 | Finish 9:08:02

45 Merle Brunnée – Swim 1:11:07 | T1 0:08:10 | Bike 5:40:54 | T2 0:02:50 | Run 3:11:27 | Finish 10:14:28

52 Paul Wolf – Swim 1:08:00 | T1 0:09:26 | Bike 5:48:31 | T2 0:02:51 | Run 3:17:19 | Finish 10:26:08

80 Janik Ortanderl – Swim 1:04:23 | T1 0:09:15 | Bike 6:16:33 | T2 0:03:50 | Run 3:27:51 | Finish 11:01:53

101 Julian Schepp – Swim 1:31:50 | T1 0:11:26 | Bike 5:56:25 | T2 0:04:12 | Run 3:29:29 | Finish 11:13:23

114 Wolfgang Schmatz – Swim 1:11:30 | T1 0:09:22 | Bike 6:06:12 | T2 0:03:57 | Run 3:49:33 | Finish 11:20:33

124 Tobias Speckmann – Swim 1:14:36 | T1 0:11:32 | Bike 6:02:19 | T2 0:09:11 | Run 3:46:31 | Finish 11:24:09

144 Dirk Löwer – Swim 1:20:06 | T1 0:11:04 | Bike 6:07:11 | T2 0:04:33 | Run 3:48:10 | Finish 11:31:04

232 Benjamin Isinger – Swim 1:14:37 | T1 0:09:05 | Bike 6:36:03 | T2 0:04:30 | Run 3:53:09 | Finish 11:57:24

275 Tamara Engel – Swim 1:17:48 | T1 0:09:33 | Bike 6:46:14 | T2 0:03:40 | Run 3:50:44 | Finish 12:07:59

319 Katharina Voelkel – Swim 1:07:01 | T1 0:10:00 | Bike 6:41:13 | T2 0:08:53 | Run 4:11:49 | Finish 12:18:57

478 Mario SCHREUER – Swim 1:24:51 | T1 0:14:25 | Bike 6:34:07 | T2 0:07:48 | Run 4:28:44 | Finish 12:49:55

1073 Adrian Müller – Swim 1:31:21 | T1 0:21:24 | Bike 6:50:15 | T2 0:09:46 | Run 5:25:07 | Finish 14:17:54

1192 Sascha Kranen – Swim 1:22:17 | T1 0:22:48 | Bike 7:29:53 | T2 0:04:32 | Run 5:15:28 | Finish 14:34:58


Alle Ergebnisse der Athleten aus der Schweiz beim Ironman Wales 2026

25 Robin Hermann – Swim 0:55:39 | T1 0:07:30 | Bike 5:01:47 | T2 0:06:55 | Run 3:26:21 | Finish 9:38:12

59 Colin Ramp – Swim 1:08:22 | T1 0:09:15 | Bike 5:36:47 | T2 0:04:19 | Run 3:34:00 | Finish 10:32:44

79 Stefan Truog – Swim 1:22:09 | T1 0:10:40 | Bike 5:44:18 | T2 0:03:34 | Run 3:38:42 | Finish 10:59:22

84 Maja Indermühle – Swim 1:11:13 | T1 0:08:20 | Bike 5:53:07 | T2 0:05:46 | Run 3:46:15 | Finish 11:04:41

170 Mike Lüthi – Swim 1:16:27 | T1 0:09:59 | Bike 6:09:52 | T2 0:03:49 | Run 3:59:48 | Finish 11:39:54

650 Ralf Battenfeld – Swim 1:22:56 | T1 0:18:39 | Bike 6:52:21 | T2 0:07:10 | Run 4:36:28 | Finish 13:17:34

1574 Paul Ainedter – Swim 1:29:47 | T1 0:19:01 | Bike 8:15:50 | T2 0:08:18 | Run 5:16:33 | Finish 15:29:28


Alle Ergebnisse der Athleten aus Österreich beim Ironman Wales 2026

1574 Paul Ainedter – Swim 1:29:47 | T1 0:19:01 | Bike 8:15:50 | T2 0:08:18 | Run 5:16:33 | Finish 15:29:28

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