Ironman Japan South Hokkaido 2026 – Alle Ergebnisse der DACH-Athleten

Beim Ironman Japan South Hokkaido 2026 am 13. September gehörte die Bühne ganz den Agegroupern. Ohne Profifeld kämpften ausschließlich Altersklassen-Athletinnen und -Athleten um Podestplätze, Slots und persönliche Bestzeiten. Der Süden Hokkaidos lockt mit rauer Küste, weiter Landschaft und kurzen Wegen. Vom Flughafen Hakodate sind es nur zehn Minuten bis ins Hotelgebiet Yunokawa, von Tokio-Haneda nur 80 Minuten Flug. Mit dem Shinkansen erreicht man den Bahnhof Shin-Hakodate-Hokuto in knapp vier Stunden. Nach dem Rennen warteten heiße Quellen, feinste Meeresfrüchte und Steaks aus Süd-Hokkaido.
Die 3,8 Kilometer Schwimmen führten über zwei Runden durch die Hakodate-Bucht am Rand der Tsugaru-Straße. Diese Meerenge zwischen Hokkaido und Honshu ist unter Kanalschwimmern weltberühmt. Das flach abfallende Wasser und das Küstenpanorama machten den Auftakt besonders, und die Wechselzone lag direkt am Strand. Von T1 in Hokuto ging es anschließend auf die Hakodate-Esashi-Schnellstraße, eine Radstrecke ohne Ampeln und ohne Tempolimit. Durch die Landschaft Süd-Hokkaidos führte sie bis zum Finale an der T2 in Kikonai. Der abschließende Marathon bestand aus drei Runden à 14 Kilometer durch Kikonai. Die Strecke verlief größtenteils flach über ruhige Landstraßen und durch eine beeindruckende Naturkulisse. Ins Ziel ging es schließlich am Rathaus von Kikonai, nur drei Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt.
Starke Agegroup-Leistungen beim Ironman Japan South Hokkaido 2026
Zwölf Athletinnen und Athleten aus Deutschland und der Schweiz nahmen die lange Reise in den Norden Japans auf sich, und alle zwölf erreichten das Ziel am Rathaus von Kikonai. Die Ausbeute kann sich sehen lassen. Sara Scheffmann gewann ihre Altersklasse, und mit Karen Marita Peter stand in der F35–39 gleich eine zweite Deutsche auf dem Podium. John Bardenheier fuhr aufs Podium der M40–44 und landete als Achter sogar in den Top Ten des gesamten Feldes. Hier findet ihr alle Ergebnisse.
Sara Scheffmann gewinnt beim Ironman Japan South Hokkaido 2026
Den größten Moment des Tages aus deutscher Sicht lieferte Sara Scheffmann. Nach 1:13:01 Stunden stieg sie aus der Tsugaru-Straße und war nach 5:07 Minuten in T1 bereit für die Schnellstraße. Dort spulte sie die Radstrecke in 5:57:43 Stunden kontrolliert ab und blieb damit unter der Sechs-Stunden-Marke. Nach 7:42 Minuten in der zweiten Wechselzone kam ihre große Stärke. In 4:17:18 Stunden lief sie über die drei Runden durch Kikonai, und das war der schnellste Marathon aller DACH-Athletinnen. Nach 11:40:51 Stunden erreichte sie das Rathaus von Kikonai als Siegerin der F35–39. In der Frauenwertung bedeutete das Rang zehn, im Gesamtklassement Platz 216.
Karen Marita Peter macht das deutsche Doppelpodium perfekt
In derselben Altersklasse sorgte Karen Marita Peter dafür, dass zwei deutsche Athletinnen auf dem Podium standen. Nach 1:15:55 Stunden im Wasser und 6:05 Minuten in T1 kämpfte sie sich in 6:13:46 Stunden über die Hakodate-Esashi-Schnellstraße. Nach einem zügigen zweiten Wechsel in 5:47 Minuten lief sie den Marathon in starken 4:24:38 Stunden. Nach 12:06:11 Stunden wurde sie Dritte der F35–39, 22. Frau und 297. des gesamten Rennens.
Jonathan Thüringer läuft den schnellsten Marathon der DACH-Athleten
In der M30–34 zeigte Jonathan Thüringer, was ein starker Lauf aus einem Rennen machen kann. Nach 1:07:38 Stunden im Wasser war er mit 3:18 Minuten in T1 der Zweitschnellste der DACH-Delegation. Auf dem Rad folgten solide 5:21:48 Stunden, und auch die T2 gelang ihm in schnellen 3:24 Minuten. Dann drehte er auf der Laufstrecke richtig auf. In 3:25:41 Stunden lief er den schnellsten Marathon aller DACH-Athleten, noch vor John Bardenheier. Nach 10:01:50 Stunden fehlten ihm nur 1:50 Minuten zur Zehn-Stunden-Marke. Sein Lohn waren Platz sieben der M30–34, Rang 28 bei den Männern und Platz 29 im gesamten Feld.
Marco Scheffmann, Andrea Nava und Marcel Kebernik kämpfen sich durch
In der M35–39 brachte Marco Scheffmann ein konstantes Rennen ins Ziel. Nach 1:21:26 Stunden Schwimmen war er mit 4:46 Minuten in T1 der Drittschnellste der DACH-Athleten. Die Radstrecke absolvierte er in 5:45:56 Stunden und den Marathon in 4:23:51 Stunden. Nach 11:47:17 Stunden belegte er Platz 43 der M35–39, Rang 227 bei den Männern und Platz 242 insgesamt.
Für die Schweiz ging Andrea Nava in dieser Altersklasse an den Start. Nach 1:26:34 Stunden in der Tsugaru-Straße und 6:30:03 Stunden auf dem Rad stellte er sich dem Marathon, den er in 4:49:26 Stunden bewältigte. Mit 13:04:27 Stunden erreichte er als 66. der M35–39 das Ziel, als 425. Mann und 464. des gesamten Rennens.
Großen Kampfgeist bewies Marcel Kebernik. Nach 1:13:34 Stunden im Wasser, 5:16 Minuten in T1 und 6:06:47 Stunden auf dem Rad wurde der Marathon zur echten Prüfung. Kebernik gab nicht auf und kämpfte sich in 6:39:21 Stunden bis zum Rathaus von Kikonai durch. Nach 14:13:14 Stunden war es geschafft: Platz 84 der M35–39, Rang 605 bei den Männern und Platz 664 im gesamten Feld.
John Bardenheier fährt aufs Podium und in die Top Ten des Gesamtfeldes
Es gibt Rennen, die man sich erkämpft, und es gibt Rennen, die man von vorne bestimmt. John Bardenheier lieferte beim Ironman Japan South Hokkaido 2026 die Vorstellung des Tages. Mit 1:01:47 Stunden schwamm er die schnellste Zeit aller DACH-Athleten, und in T1 war er mit 2:51 Minuten ebenfalls der Schnellste. Auf der Hakodate-Esashi-Schnellstraße zündete er dann den Turbo. In 4:42:37 … genauer gesagt in sensationellen 4:43:37 Stunden jagte er über die Strecke ohne Ampeln und ohne Tempolimit. Das war die mit Abstand schnellste Radzeit der Delegation, 31:17 Minuten vor der nächstbesten. Nach nur 3:04 Minuten, dem schnellsten zweiten Wechsel aller DACH-Athleten, ging es auf die Laufstrecke. Dort setzte er mit einem Marathon in 3:28:57 Stunden den Schlusspunkt, der zweitschnellsten Laufzeit der Delegation. Nach 9:20:16 Stunden stoppte die Uhr am Rathaus von Kikonai. Bardenheier wurde Dritter der M40–44 und Achter der Männerwertung. In einem Rennen ohne Profis bedeutete das zugleich Platz acht im gesamten Teilnehmerfeld.
Johannes Kautz mit starkem Auftakt in der Tsugaru-Straße
Auch Johannes Kautz setzte in der M40–44 schon im Wasser ein Zeichen. In 1:03:54 Stunden schwamm er die drittschnellste Zeit der DACH-Athleten. Nach 9:11 Minuten in T1 fuhr er die Radstrecke in starken 5:18:52 Stunden, auch das war die drittschnellste Radzeit der Delegation. Nach 6:16 Minuten in der zweiten Wechselzone brachte er den Marathon in 3:53:51 Stunden ins Ziel. Mit 10:32:05 Stunden belegte er Platz 14 der M40–44, Rang 62 bei den Männern und Platz 65 insgesamt.
Pascal Monhart bleibt unter zwölf Stunden
Für die Schweiz zeigte Pascal Monhart in der M40–44 ein starkes Rennen. Nach 1:06:37 Stunden kam er als Viertschnellster der DACH-Athleten aus dem Wasser. Auf dem Rad folgten 5:47:24 Stunden, im Marathon 4:37:05 Stunden. Nach 11:55:17 Stunden blieb er unter der Zwölf-Stunden-Marke und belegte Platz 45 der M40–44, Rang 247 bei den Männern und Platz 264 im gesamten Feld.
Andrey Yatskov schwimmt vorne mit
Andrey Yatskov hatte im Wasser seinen großen Auftritt. In 1:02:28 Stunden schwamm er die zweitschnellste Zeit der gesamten DACH-Delegation, nur 41 Sekunden hinter John Bardenheier. Nach 5:01 Minuten in T1 fuhr er die Radstrecke in 5:47:44 Stunden. Nach 5:45 Minuten in der zweiten Wechselzone kämpfte er sich in 5:03:44 Stunden über die drei Laufrunden. Nach 12:04:41 Stunden erreichte er als 49. der M40–44 das Ziel, als 269. Mann und 288. des gesamten Rennens.
Christoph Saurenbach in den Top Five
In der M45–49 lieferte Christoph Saurenbach ein Rennen, das mit jeder Disziplin stärker wurde. Nach 1:17:52 Stunden im Wasser und 6:33 Minuten in T1 fuhr er in 5:14:54 Stunden die zweitschnellste Radzeit aller DACH-Athleten. Nach 5:41 Minuten in der zweiten Wechselzone legte er auf der Laufstrecke nach. Mit 3:35:21 Stunden lief er den drittschnellsten Marathon der Delegation. Nach 10:20:21 Stunden überquerte er als Fünfter der M45–49 die Ziellinie. In der Männerwertung bedeutete das Rang 47, im Gesamtklassement Platz 50.
Jochem Kuehnle vollendet seinen Renntag in Kikonai
Wie viel Erfahrung und mentale Stärke wert sind, zeigte Jochem Kuehnle in der M55–59. Nach 1:29:23 Stunden in der Tsugaru-Straße und 10:59 Minuten in T1 arbeitete er sich in 6:18:37 Stunden über die Hakodate-Esashi-Schnellstraße. In T2 war er mit 4:59 Minuten der Drittschnellste der DACH-Delegation. Den Marathon kämpfte er in 5:01:10 Stunden bis zum Rathaus von Kikonai. Nach 13:05:08 Stunden erreichte er als 53. der M55–59 das Ziel und setzte damit den Schlusspunkt unter einen starken Renntag der DACH-Agegrouper im Norden Japans.
Alle Ergebnisse der deutschsprachigen Athleten beim Ironman Japan South Hokkaido 2026
8 John Bardenheier (DE) – Swim 1:01:47 | T1 0:02:51 | Bike 4:43:37 | T2 0:03:04 | Run 3:28:57 | Finish 9:20:16
29 Jonathan Thüringer (DE) – Swim 1:07:38 | T1 0:03:18 | Bike 5:21:48 | T2 0:03:24 | Run 3:25:41 | Finish 10:01:50
50 Christoph Saurenbach (DE) – Swim 1:17:52 | T1 0:06:33 | Bike 5:14:54 | T2 0:05:41 | Run 3:35:21 | Finish 10:20:21
65 Johannes Kautz (DE) – Swim 1:03:54 | T1 0:09:11 | Bike 5:18:52 | T2 0:06:16 | Run 3:53:51 | Finish 10:32:05
216 Sara Scheffmann (DE) – Swim 1:13:01 | T1 0:05:07 | Bike 5:57:43 | T2 0:07:42 | Run 4:17:18 | Finish 11:40:51
242 Marco Scheffmann (DE) – Swim 1:21:26 | T1 0:04:46 | Bike 5:45:56 | T2 0:11:18 | Run 4:23:51 | Finish 11:47:17
264 Pascal Monhart (CH) – Swim 1:06:37 | T1 0:13:06 | Bike 5:47:24 | T2 0:11:06 | Run 4:37:05 | Finish 11:55:17
288 Yatskov Andrey (DE) – Swim 1:02:28 | T1 0:05:01 | Bike 5:47:44 | T2 0:05:45 | Run 5:03:44 | Finish 12:04:41
297 Karen Marita Peter (DE) – Swim 1:15:55 | T1 0:06:05 | Bike 6:13:46 | T2 0:05:47 | Run 4:24:38 | Finish 12:06:11
464 Andrea Nava (CH) – Swim 1:26:34 | T1 0:09:10 | Bike 6:30:03 | T2 0:09:14 | Run 4:49:26 | Finish 13:04:27
466 Jochem Kuehnle (DE) – Swim 1:29:23 | T1 0:10:59 | Bike 6:18:37 | T2 0:04:59 | Run 5:01:10 | Finish 13:05:08
664 Marcel Kebernik (DE) – Swim 1:13:34 | T1 0:05:16 | Bike 6:06:47 | T2 0:08:15 | Run 6:39:21 | Finish 14:13:14








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