Ironman Jacksonville 2026 – Alle Ergebnisse der DACH-Athleten
- HHT Team

- vor 4 Stunden
- 5 Min. Lesezeit
Am 16. Mai 2026 feierte der Ironman Jacksonville 2026 seine Premiere an Floridas Atlantikküste – und brachte alles mit, was einen besonderen Langdistanz-Tag ausmacht: sportliche Härte, schnelle Strecken, urbane Energie und diesen ganz eigenen Mix aus Fluss, Stadt und Küstenfeeling.
Geschwommen wurde im geschichtsträchtigen St. Johns River, wo die Athletinnen und Athleten mit der einlaufenden Flut Richtung Downtown getragen wurden. Auf dem Rad warteten 180 flache, schnelle Kilometer durch Wohnviertel, entlang der A1A mit weiten Atlantikblicken und durch Nocatee – eine Strecke wie gemacht für Tempo und Rhythmus. Der abschließende Marathon führte mitten hinein ins pulsierende Herz Jacksonvilles: über den Riverwalk, durch lebendige Viertel, vorbei am Riverside Arts Market und schließlich hinein in einen stimmungsvollen Zieleinlauf vor der Skyline der Stadt.
Jacksonville war damit nicht einfach nur ein neuer Ironman-Schauplatz. Es war eine Bühne für große Ziele, persönliche Grenzmomente und Erinnerungen, die bleiben.
Starke DACH-Agegrouper bei historischer Premiere in Florida
Der Auftakt im St. Johns River, eine schnelle, flache Radstrecke mit zwei Runden und ein stimmungsvoller Marathon durch Downtown Jacksonville bildeten die Bühne für einen langen Tag voller Hitze, Härte und großer Emotionen. Im Mittelpunkt standen dabei die Altersklassenathletinnen und -athleten – und einige deutschsprachige Starter setzten dabei beeindruckende Ausrufezeichen.
An der Spitze wurde das Rennen vor allem von der starken amerikanischen Heimmannschaft geprägt. Besonders bei den Frauen dominierten US-Athletinnen das Geschehen: Jennifer Sylva gewann in 9:42:14 Stunden, gefolgt von Karen Monuszko und Casey Scharoff. Bei den Männern setzte sich Pedro Gomes in 8:30:41 Stunden durch, während mit Chad Bykerk auch ein US-Amerikaner ganz vorne mitmischte.
Marcel Bischof kratzt an der Neun-Stunden-Marke
Aus deutschsprachiger Sicht ragte Marcel Bischof aus Deutschland heraus. Der Athlet der Altersklasse M40–44 absolvierte die 3,8 Kilometer Schwimmen in 1:00:41 Stunden, arbeitete sich mit einer starken Radzeit von 4:42:03 Stunden weit nach vorne und lief den abschließenden Marathon in 3:11:40 Stunden. Mit einer Gesamtzeit von 9:02:50 Stunden belegte er Rang drei in seiner Altersklasse, wurde Neunter bei den Männern und Neunter insgesamt. Ein bemerkenswerter Auftritt. Nur wenige Minuten trennten ihn von der magischen Neun-Stunden-Grenze.
Stefan De Pizzol mit beeindruckender Radleistung auf Rang 14
Ebenfalls ganz vorne mischte Stefan De Pizzol aus der Schweiz mit. Nach 1:06:31 Stunden im Wasser legte er auf dem Rad eine herausragende 4:28:38 Stunden hin und stellte damit seine Stärke auf der schnellen Strecke eindrucksvoll unter Beweis. Mit einem Marathon in 3:22:57 Stunden finishte er nach 9:13:00 Stunden. Das bedeutete Platz vier in der M30–34, Rang 14 bei den Männern und ebenfalls Platz 14 im Gesamtklassement. Ein sehr kompletter Langdistanz-Auftritt.
Mirco Fuhrmann eröffnet furios und bleibt in den Top 20
Mirco Fuhrmann aus Deutschland sorgte bereits im Schwimmen für das erste echte Ausrufezeichen aus DACH-Sicht. Mit 54:36 Minuten gehörte er zu den schnellsten deutschsprachigen Athleten im Wasser. Auch auf dem Rad blieb er mit 4:31:52 Stunden voll im Rennen um eine Topplatzierung. Nach einem Marathon in 3:43:32 Stunden stoppte die Uhr bei 9:19:51 Stunden. Damit wurde Fuhrmann Sechster in der M30–34, 16. Mann und 16. Gesamt. Ein starkes Ergebnis bei der Jacksonville-Premiere.
Waldemar Seibel überzeugt mit konstant starkem Rennen
Auch Waldemar Seibel aus Deutschland zeigte einen sehr ausgeglichenen Wettkampf. Nach 1:09:04 Stunden im St. Johns River fuhr er auf der flachen Radstrecke 4:44:16 Stunden und brachte anschließend einen starken Marathon in 3:31:33 Stunden ins Ziel. Seine Endzeit von 9:35:00 Stunden brachte ihn auf Rang fünf in der M35–39, Platz 29 bei den Männern und Platz 29 insgesamt. Ein Rennen ohne Schwächephase – kontrolliert, stabil und auf sehr hohem Niveau.
Platz fünf für Theresa Sterzenbach in Jacksonville
Bei den Frauen überzeugte Theresa Sterzenbach aus Österreich mit einem starken Gesamtrennen. Nach 1:07:45 Stunden im Schwimmen und 5:26:20 Stunden auf dem Rad lief sie den Marathon in 3:43:32 Stunden. Ihre Gesamtzeit: 10:27:17 Stunden. Damit belegte sie Platz fünf in der F30–34, wurde Achte bei den Frauen und 93. im Gesamtklassement. Gerade in einem stark US-geprägten Frauenfeld war das eine bemerkenswerte Leistung.
Petra Rothmeier kämpft sich erfolgreich ins Ziel
Petra Rothmeier aus Deutschland stellte in Jacksonville einmal mehr unter Beweis, was Langdistanzsport ausmacht: Durchhaltevermögen, mentale Stärke und der Wille, den Tag zu Ende zu bringen. In der Altersklasse F60–64 erreichte sie nach 14:01:57 Stunden das Ziel. Ihre Splits: 1:14:13 Stunden im Schwimmen, 6:11:30 Stunden auf dem Rad und 6:05:29 Stunden im Marathon. Damit belegte sie Rang fünf in ihrer Altersklasse. Ein starkes Finish auf großer Bühne.
Neben den starken Spitzenleistungen der schnellsten deutschsprachigen Agegrouper zeigten auch Johannes Kautz, Holger Hennecke und Holger Mueller, was den IRONMAN ausmacht: den Willen, sich über 226 Kilometer nicht brechen zu lassen.
Johannes Kautz mit starker Gesamtleistung unter 11:30 Stunden
Johannes Kautz aus Deutschland zeigte in Jacksonville ein couragiertes und über weite Strecken sehr konstantes Rennen. Nach 1:02:01 Stunden im Wasser ging es für ihn auf die schnelle Radstrecke Floridas, die er in 5:14:46 Stunden absolvierte. Auf dem abschließenden Marathon kämpfte er sich in 4:52:51 Stunden durch die Hitze und erreichte das Ziel nach 11:28:59 Stunden.
Damit belegte Kautz Rang 47 in der Altersklasse M40–44, wurde 216. Mann und 249. im Gesamtklassement. Ein starker Finish bei der Premiere in Jacksonville – getragen von einem guten Auftakt im Wasser und der nötigen Härte auf dem letzten Abschnitt des Tages. Die Ergebnisliste führt ihn mit exakt dieser Endzeit.
Holger Hennecke: Schnell aus dem Wasser, hart bis zum Ziel
Holger Hennecke aus Deutschland setzte gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen. Mit 56:23 Minuten schwamm er deutlich unter einer Stunde und brachte sich damit früh in eine gute Ausgangsposition. Doch ein IRONMAN wird nicht auf den ersten Kilometern entschieden – und Jacksonville zeigte danach seine ganze Härte.
Hennecke absolvierte die 180 Radkilometer in 7:11:28 Stunden und biss sich anschließend über den Marathon, den er in 5:36:46 Stunden bewältigte. Nach 14:04:51 Stunden erreichte er die Ziellinie. In der Altersklasse M60–64 bedeutete das Platz 26, dazu Rang 613 bei den Männern und Platz 772 gesamt.
Gerade in dieser Altersklasse ist jedes Langdistanz-Finish weit mehr als eine Zeit auf dem Papier. Es ist ein Statement. Eines für Ausdauer, Erfahrung und den unbedingten Willen, diesen Tag zu vollenden.
Holger Mueller kämpft sich durch einen langen Tag in Florida
Für Holger Mueller aus Deutschland wurde der IRONMAN Jacksonville zu genau jener Geschichte, die diesen Sport so besonders macht: kein leichter Tag, kein Selbstläufer – sondern ein Rennen, das bis zum letzten Meter angenommen werden musste.
Nach 1:11:22 Stunden im Schwimmen und 6:58:09 Stunden auf dem Rad wartete ein fordernder Marathon. Mueller brachte auch diesen letzten Abschnitt zu Ende, lief 6:25:09 Stunden und finishte nach 15:22:37 Stunden. Damit wurde er 92. in der M50–54, 814. Mann und 1041. im Gesamtklassement.
Alle Ergebnisse der deutschsprachigen Athleten beim Ironman Jacksonville 2026
9 Marcel Bischof (DE) – Swim 1:00:41 | T1 0:05:16 | Bike 4:42:03 | T2 0:03:11 | Run 3:11:40 | Finish 9:02:50
14 Stefan De Pizzol (CH) – Swim 1:06:31 | T1 0:07:58 | Bike 4:28:38 | T2 0:06:56 | Run 3:22:57 | Finish 9:13:00
16 Mirco Fuhrmann (DE) – Swim 0:54:36 | T1 0:06:25 | Bike 4:31:52 | T2 0:03:26 | Run 3:43:32 | Finish 9:19:51
29 Waldemar Seibel (DE) – Swim 1:09:04 | T1 0:05:44 | Bike 4:44:16 | T2 0:04:22 | Run 3:31:33 | Finish 9:35:00
93 Theresa Sterzenbach (AT) – Swim 1:07:45 | T1 0:06:33 | Bike 5:26:20 | T2 0:03:06 | Run 3:43:32 | Finish 10:27:17
249 Johannes Kautz (DE) – Swim 1:02:01 | T1 0:10:49 | Bike 5:14:46 | T2 0:08:32 | Run 4:52:51 | Finish 11:28:59
762 Petra Rothmeier (DE) – Swim 1:14:13 | T1 0:13:36 | Bike 6:11:30 | T2 0:17:10 | Run 6:05:29 | Finish 14:01:57
772 Hennecke Holger (DE) – Swim 0:56:23 | T1 0:10:16 | Bike 7:11:28 | T2 0:09:57 | Run 5:36:46 | Finish 14:04:51
1041 Holger Mueller (DE) – Swim 1:11:22 | T1 0:22:23 | Bike 6:58:09 | T2 0:25:34 | Run 6:25:09 | Finish 15:22:37






Kommentare