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Jetzt beginnt die beste Zeit für ein Trainingslager - Unsere Tipps mit Utz Brenner

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Die neue Saison wirft ihre Schatten voraus und wir möchten euch in unseren Camps bestmöglich auf die kommenden Wettkämpfe vorbereiten.

Wir haben dafür Erfolgstrainer Utz Brenner nach seinen Top-Tipps gefragt. Utz begleitet jedes Jahr mehrere unserer Triathlon-Camps und betreut Profi Athletinnen wie Laura Zimmermann auf ihrem Weg.

 

Vor der Anreise

 

 

1.Trainingsvorbereitung 

Ein Trainingslager beginnt bereits weit vor eurem ersten Trainingstag in der Sonne. 

Wichtig ist, dass ihr nicht gänzlich untrainiert zum Trainingslager anreist. Für ein Camp im Frühjahr reichen als Vorbereitung 500-1000 Kilometer auf dem Rennrad oder der Rolle. Die ersten Einheiten im Schwimmen und Laufen solltet ihr ebenso bereits absolviert haben. 

 

2. Athletiktraining 

Gelenke, Bänder und Sehnen werden durch den erhöhten Trainingsumfang im Trainingslager deutlich mehr beansprucht als zu Hause. Bereitet euch daher bereits ein paar Wochen vor Anreise mit einem passenden Athletiktraining auf den höheren Trainingsreiz vor. Hierfür eignen sich das Training mit dem Theraband (Rotatorenmanschetten, 3 x pro Woche 10 - 15 Minuten). Übungsbeispiele findest du hier.

 

3.Radcheck

Checkt euer Fahrrad einige Wochen vorher, damit noch Zeit für Reparaturen bleibt. 

Sind die Mäntel, Bremsen und Schaltung in Ordnung? Kümmert euch rechtzeitig um ein Backup, das ihr im Koffer für den Fall der Fälle mitnehmen könnt (z.B. für Schaltauge). 

 

4.Stress vermeiden

Im Trainingslager warten viele intensive Einheiten auf euch. Reduziert daher euer Training in der letzten Woche vor der Anreise und kommt gut regeneriert und ausgeruht zum Trainingslager. Packt frühzeitig euer Rennrad und den Koffer. Hilfreich ist diese Packliste.

 

 

Im Camp 

 

1.Erster Trainingstag 

Jetzt könnt ihr endlich in der Sonne trainieren.  Aber aufgepasst, nichts überstürzen! Die Reise, inklusive des Flugs, waren Stress für den Körper. Trainiert am ersten Tag nur wenig und locker.

 

2.Trainingsdauer beachten 

Ein klassischer Fehler ist es, das Training nachholen zu wollen, für das zu Hause keine Zeit blieb. Mehr als 100% Umfangssteigerung sollten es aber in keinem Fall sein. Trainiert klug 

und in Absprache mit der sportlichen Leitung im Camp.

 

3.Ernährung 

Damit ihr nicht leer lauft, solltet ihr den Körper mit reichlich hochqualitativer Ernährung unterstützen. Das Immunsystem stärkt ihr mit einer extra Zufuhr Vitamin C und Zink. Ein Top-Tipp ist das Stückchen Ingwer pro Tag. Füllt eure Speicher auch zwischen den Einheiten mit reichhaltiger Ernährung und wartet damit nicht erst bis zur Buffet-Schlacht am Abend. 

 

4. Achtsamkeit 

Achtet auf körperliche Warnzeichen (Open-Window-Effekt.)!

Durch die hohe Trainingsbelastung seid ihr anfälliger für Krankheiten. Wer zu Hause bereits regelmäßig seinen Ruhepuls genommen hat, kann sich damit im Camp auf eine weitere Messgröße verlassen, um einer Erkältung vorzubeugen.

Achtet auf abweichende Verkehrsregeln am Aufenthaltsort! Insbesondere für eure Radtouren in der Gruppe ist das Einhalten der Verkehrsregeln einen dingende Voraussetzung. Beachtet die Hinweise eurer Guides und bleibt die ganze Zeit über konzentriert. 

 

7.) Regeneration 

Am Abend bietet sich ein ein leichtes Mobilitätstraining an.Ein paar Beispielübungen findest du hier.

Nach der Rückreise 

 

1.Leistungssteigerung 

Um das Maximum aus eurem Trainingslager herauszuholen, solltet ihr zunächst etwas kürzer treten. Als Faustregel sollte ihr für 8-10 Tage circa die Hälfte eurer gewohnten Umfänge trainieren. Bringt diese Geduld auf und ihr werdet mit einer gesunden Leistungssteigerung belohnt. 

 

Und das Wichtigste Überhaupt: habt Freude im Camp!



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